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«Clowns und Kalorien» ist zurück – erstmals mit richtigem Motto

Vorstellungen in Winterthur

«Clowns und Kalorien» ist zurück – erstmals mit richtigem Motto

Das Verzehrtheater «Clowns und Kalorien» kommt ab dem 17. November nach Winterthur. Initiantin Marion Gasser möchte das Publikum mit einem Schiffsfahrt-Motto in einen Abend voller Artistik eintauchen lassen.

Tanja
Altenburger
Donnerstag, 15. November 2018, 08:10 Uhr Vorstellungen in Winterthur

Ab kommendem Samstag gastiert das Verzehrtheater «Clowns und Kalorien» in Winterthur. Für die 53-jährige Initiantin Marion Gasser sind es nun bereits 19 Jahre im eigenen Show-Geschäft. Diese Saison möchte die Truppe das Publikum nicht nur mit kulinarischen Leckerbissen und artistischen Vorstellungen in den Bann ziehen, sondern es auf eine Kreuzfahrt mitnehmen.

Ihr Verzehrtheater «Clowns und Kalorien» steht in Winterthur wieder vor der Tür. Was erwartet die Zuschauer dieses Jahr?

Marion Gasser: Zum einen können sich die Besucher auf viele motivierte Artisten freuen. Wir haben ein ausgesprochen junges Team. Ich fühle mich schon fast wie das Mami der Truppe. Zum anderen haben wir dieses Jahr zum ersten Mal ein richtiges Motto: «Wir stechen in See». Das heisst, wir gehen mit dem Publikum auf Schiffsreise. Das zieht sich dann durch das ganze Programm hindurch, Dekoration und Essen inbegriffen.

Wie wird dieses Thema beim Essen einfliessen?

Es wird nicht nur Fisch und Meeresfrüchte geben. Das mögen viele nicht. Das Schiffsmotto wird sich vor allem darin, wie die Menus angerichtet werden, widerspiegeln.

Sie möchten die Zuschauer mit auf eine Reise nehmen. Sie selbst sind viel zwischen Chur und Winterthur unterwegs. Auf was freuen Sie sich, wenn Sie jeweils in die Eulachstadt zurückkehren?

Winterthur löst ein Heimatgefühl in mir aus. Viele meiner engsten Freunde leben hier. Es ist ein sehr schönes «Städtli» mit viel Wald rundherum – das gibt es nicht
so oft.

«Es ist für mich körperlich auch nicht mehr gleich locker wegzustecken als noch vor zehn Jahren.»

Wann haben Sie und Ihr Team mit der Planung für die aktuelle Show begonnen?

Das ist jeweils früh. Meist planen wir über ein Jahr im Voraus. Die Vorbereitung ist eine wichtige Phase. Wir müssen Leute engagieren und passende Kostüme finden. Oftmals haben wir neue Artisten, da wir in jeder Saison neue Nummern aufführen.
In der zweiten Phase beginnen dann natürlich die Aufführungen selbst. Nach der Premiere geht das Tagesgeschäft los, da sind wir irgendwann gut eingespielt. Trotzdem ist jeder dieser 150 Abende anders, langweilig wird es also nie.

150 Aufführungen klingen aber anstrengend.

Das ist so. Es ist für mich körperlich auch nicht mehr gleich locker wegzustecken als noch vor zehn Jahren. Während über sieben Monaten arbeite ich 14 bis 16 Stunden pro Tag. Da wünsche ich mir schon, wieder einmal um zehn Uhr ins Bett zu kommen und am nächsten Morgen ausschlafen zu können.

Dann denken Sie bereits an ein Karriereende?

Noch nicht in naher Zukunft. Meine Reise geht noch etwas weiter. Ich denke aber daran, in zwei bis drei Jahren kürzer zu treten. Vielleicht arbeite ich dann nur noch im Büro oder in der Küche. Ich habe nun mal keinen Beruf, den man bis 60 macht. Die Show wird aber auf jeden Fall weitergehen. Meine Kinder sind bereits sehr engagiert in unserem Geschäft und werden das in Zukunft auch gerne übernehmen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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