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«Ninjadaddy» und eine Rennreiterin scheitern am selben Hindernis

Baumerin und Volketswiler bei «Ninja Warrior Switzerland»

«Ninjadaddy» und eine Rennreiterin scheitern am selben Hindernis

Noëmi Herren aus Bauma und Florian Kaufmann stellten sich beide dem Hindernislauf bei «Ninja Warrior Switzerland». Trotz intensiver Vorbereitung, ob beim Snowboarden oder Trainieren auf dem Balkon, hatten beide nicht genügend Schwung, um auch nur in die Nähe des Buzzers zu kommen.

Talina
Steinmetz
Dienstag, 13. November 2018, 17:08 Uhr Baumerin und Volketswiler bei «Ninja Warrior Switzerland»

Ninja Warrior Switzerland – eine Sendung, die den Kandidaten körperlich alles abverlangt. Heute fand bereits die letzte Folge vor dem grossen Final am 20. November statt. Mit dabei waren auch zwei Kandidaten aus der Region: Noëmi Herren aus Bauma und Florian Kaufmann aus Volketswil.

Noëmi Herren ist ein Energiebündel. Die 27-Jährige war früher professionelle Rennreiterin, heute hält sie sich mit Klettern, Snowboarden, Tanzen und Wakeboarden fit. «Ich werde Ninja Warrior, weil ich Power habe», verkündete die Baumerin vor ihrem Einsatz.

«Werde Ninja-Warrior, weil ich Power habe», verkündete die Noëmi Herren vor ihrem Einsatz. Leider reichte die Power doch nicht.

Der Start gelang Herren ganz gut. Den Fünfsprung meisterte sie ohne Probleme. Kommentator Maximilian Baumann war dennoch nicht überzogen von ihrer Leistung: «Die wird einen Taucher machen»

Er sollte Recht behalten: Noëmi Herren scheiterte bereits am zweiten Hindernis, dem Vorhanglift. «Sie bremste sich selber aus», analysierte Baumann. Herren selber nahm ihre Niederlage gelassen: «Janu», meinte sie nur.

Der «Ninjadaddy» trainiert auf dem Balkon

Der zweite Vertreter der Region war Florian Kaufmann aus Volketswil. Der 37-Jährige bezeichnet sich selber als «halb Ninja, halb Familienvater» - seine beiden Töchter nennen ihn «Ninjadaddy».

Florian Kaufmann aus Volketswil trainiert am liebsten mit seinen Kindern als Trainingsgewichte.

Kaufmann hat einen Teil des Ninja-Warrior-Parcours auf seinem Balkon aufgebaut und trainiert dort regelmässig. «Meine liebsten Trainingsgewichte sind meine Kinder – obwohl sie jedes Jahr schwerer werden», erzählt er  mit einem Schmunzeln.

Wie ein Ninja bezwang der Volketswiler den Parcours aber nicht. Den Fünfsprung schaffte er mühelos – wie seine regionale Vorgängerin scheiterte Florian Kaufmann aber am Vorhanglift. Er nahm zu wenig Schwung mit, kam nicht auf der nächsten Plattform an und landete, mit einem eleganten Salto, im Wasser.

 

Florian Kaufmann scheiterte am Vorhanglift.

Die Enttäuschung stand ihm, aber noch viel mehr seinen beiden kleinen Töchtern ins Gesicht geschrieben. «De Papi döf de Parcours ufem Balkon trotzdem phalte», meinte die Ältere von beiden. Vielleicht, um fürs nächste Mal zu üben? 

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