×

«Kunst muss in der Gefahr leben»

Nicolas Musin bringt die Show «ZUP» nach Winterthur

«Kunst muss in der Gefahr leben»

Die urbane Show «ZUP» wurde in Genf zum Erfolg. Nun kommt eine überarbeitete Version in die Halle Rapide in Winterthur. Der kreative Direktor Nicolas Musin musste mit den Künstlern und Sportlern zuerst eine gemeinsame Sprache aufbauen.

Michael
Hotz
Freitag, 09. November 2018, 06:55 Uhr Nicolas Musin bringt die Show «ZUP» nach Winterthur

20 ausverkaufte Vorstellungen und 15 000 Zuschauer erreichte «ZUP» in Genf. Nach über einem Jahr Pause wird die urbane Show nun in Winterthur wiederbelebt, wie es Nicolas Musin, kreativer Direktor und Choreograf, ausdrückt. Die Aufführungen in der Romandie waren in einem Genfer Skatepark, für jene hier in der Eulachstadt ab nächsten Donnerstag muss die Show in einem engeren Rahmen in der Halle Rapide im Areal Lokstadt funktionieren.  

Wir verlosen für die Premiere von «ZUP» am Donnerstag, 15. November, 5x2 Tickets. Zum Wettbewerb geht es hier.


Die Bühne in Form von verschiedenen Rampen bilden das Zentrum für die Kreation aus Choreografie, Akrobatik, Schauspiel und Video. 21 junge Artisten, urbane Sportler und Tänzer erzeugen zusammen ein multidisziplinäres Spektakel. Vermischt werden Street Dance, Skateboarding, BMX, Inline Skating, Scooter, Parkour und Luftakrobatik.

Gemeinsame Sprache gefunden

Mit dem künstlerischen Hintergrund von Nicolas Musin und dem artistischen Selbstverständnis der jungen Performern treffen zwei Welten aufeinander. Der kreative Direktor kommt aus dem Ballett, wo für die Tänzer strikte Vorgaben gelten. Seine Künstler sind Freigeister, die in der Improvisation ihre Inspiration suchen. «Es braucht viel psychologische und emotionale Arbeit, um eine Struktur in die Show zu bringen, die den Künstlern ihre Freiheiten lässt. Entscheidend war, eine gemeinsame Sprache gefunden zu haben», so Nicolas Musin.

Einblicke in «ZUP». (Video: Youtube/ZUP Show)

Er lässt genügend Raum für die Emotionen und Gefühlslagen der Artisten und Sportler – «damit die Flamme weiter brennt». Im Gegenzug erwartet der kreative Direktor vollstes Engagement. «Ich habe den Künstlern zu Beginn gesagt, dass wir wie ein schneller Zug unterwegs sein werden. Entweder springen sie auf oder lassen es sein. Alle kamen mit.»

Auch Romantik spielt eine rolle

So ist der «ZUP»-Zug unterwegs auf der Suche nach Spektakulärem. «Kunst muss in der Gefahr leben», findet Nicolas Musin. Gleichzeitig kommt in «ZUP» auch seine romantische Ader zum Zug. So hat er um die harte urbane Welt eine Geschichte à la Romeo und Julia gesponnen.

«ZUP», die sensationelle urbane Show, läuft ab Donnerstag, 15. November, bis 23. Dezember in der Halle Rapide in Winterthur. Weitere Informationen finden Sie hier.

Kommentar schreiben

Kommentar senden