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Ein Kartenspiel für jedes Alter

Fehraltorfer Familie am Generationenjass

Ein Kartenspiel für jedes Alter

Die Familie Brugger aus Fehraltorf nimmt zum fünften Mal am Generationen-Jassturnier in Fehraltorf teil. Karten- oder Brettspiele haben gemäss Mama Nicole Brugger schon immer eine wichtige Rolle gespielt.

Talina
Steinmetz
Donnerstag, 08. November 2018, 15:00 Uhr Fehraltorfer Familie am Generationenjass

Jassen – ein Kartenspiel, das bei den Bruggers aus Fehraltorf einen grossen Stellenwert geniesst. «Alle unsere Söhne lernten Jassen, als sie zwischen sechs und zehn Jahre alt waren», erzählt Nicole Brugger.

Beigebracht habe es ihnen Ehemann und Vater Rainer Brugger. «Er ist der beste Jasser von uns allen», sagt der 13-jährige Simon mit einem Schmunzeln. Das sei auch der Grund, warum bei Jassturnieren alle mit Rainer im Team sein wollen – so auch beim Generationenjass der Migros am kommenden Samstag, 10. November, in Fehraltorf (siehe Box). 

Ran an die Spiele
Für die Familie ist es bereits das fünfte Mal, dass sie am Generationen-Jassturnier teilnimmt. «Dieses Mal sind wir zu viert: Rainer, zwei unserer Söhne, Severin und Sacha, und ich», erzählt die 47-jährige Nicole Brugger.

Die Familie Brugger am Generationenjass 2015. Die beiden Söhne Sacha (l) und Severin mit Vater Rainer (v.l) und Opa Ernst.

In den früheren Jahren hätten auch der dritte Sohn Simon und Grossvater Ernst Brugger teilgenommen. Letzterer habe aber dieses Jahr abgesagt, weshalb Simon  ebenfalls auf eine Teilnahme verzichtet habe. «Das ist nicht schlimm, zu Hause komme ich genügend zum Jassen», sagt der 13-Jährige. 

«Egal ob Tagesausflüge oder lange Ferien, wir haben immer ein Kartenset dabei.»

Nicole Brugger, nimmt am Generationenjass teil

Die Familie komme regelmässig zusammen, um zu spielen. «Leider nicht mehr so oft wie früher. Das liegt aber wohl daran, dass alle drei langsam älter werden», erzählt Mutter Nicole. Umso mehr spielen die Bruggers deshalb in ihren Ferien: «Egal ob Tagesausflüge oder lange Ferien, wir haben immer ein Kartenset dabei.»
Spiele, egal ob Karten-oder Brettspiele, seien in der Familie schon immer sehr beliebt gewesen. «Früher führten wir einmal pro Woche einen Spieleabend durch. Es ist und war mir wichtig, dass die Familie Zeit zusammen verbringt, weg von Handys und Spielkonsolen.» 

Kein Konkurrenzdenken
Vom Generationenjass haben die Bruggers durch Zufall erfahren. «Ich habe ein Inserat gelesen, eventuell sogar im Zürcher Oberländer, und dachte mir, das wäre etwas für unsere Familie.» Also meldeten sie sich an – und sind auch fünf Jahre später noch begeistert. «Die Stimmung ist einmalig und immer sehr ausgeglichen. Jedes Jahr trifft man interessante Personen.»

«Die Stimmung ist einmalig und immer sehr ausgeglichen.»

Nicole Brugger über den Generationenjass

Obwohl die Gewinner einen Preis erhalten, herrsche kein Konkurrenzdenken. «Aufgrund der Altersunterschiede ist das gar nicht möglich. Spielt man mit einem Zehnjährigen ist es logisch, dass dieser anders spielt als ein Erwachsener, der schon sein Leben lang jassen kann.»

Teenager sind freiwillig dabei 
Trotz erreichtem Teenageralter nehmen die drei Brugger-Jungs freiwillig am Jassturnier teil. «Ich bin, glaube ich, der einzige in meiner Klasse, der jassen kann», erzählt Simon Brugger. Das störe ihn aber nicht: «Mit meinen Kollegen unternehme ich andere Dinge als mit Karten zu spielen.» 

Vom Generationenjass am kommenden Samstag erhofft sich die Familie vor allem eines: viel Spass. «Natürlich ist aber auch der Wille da, einen Preis abzustauben», sagt Nicole Brugger. Und fügt an: «Dafür muss ich aber noch etwas üben.»

Dreistündiges Jassturnier
Am Samstag, 10. November, findet im Heiget-Huus in Fehraltorf  das fünfte Generationen-Jassturnier statt. Von 14 bis 17 Uhr versuchen Grosseltern und ihre Enkel, Eltern und ihre Kinder, Göttis und ihre Göttikinder und andere Generationen-Teams, möglichst viele Punkte zu ergattern. Das Motto: Mitmachen ist wichtiger als gewinnen. Informationen und Anmeldung unter www.generationen-jass.ch

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