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Bruchstücke der Genua-Unglücksbrücke in Dübendorf angekommen

Empa Dübendorf

Bruchstücke der Genua-Unglücksbrücke in Dübendorf angekommen

Die Empa wurde beauftragt, die Unglücksbrücke von Genua auf mögliche Einsturzursachen zu untersuchen. Jetzt sind Teile der im August eingestürzten Morandi-Brücke in Dübendorf eingetroffen.

Agentur
sda
Dienstag, 06. November 2018, 13:25 Uhr Empa Dübendorf
Die Morandi-Brücke in Genua stürzte am 14. August ein. Teile sind jetzt in Dübendorf.
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Drei gerichtlich eingesetzte Experten nehmen die Abklärungen im Rahmen des Beweissicherungsverfahrens vor. Diese haben die Empa beauftragt, Laboranalysen vorzunehmen. Zu diesem Zweck sind verschiedene Teile der eingestürzten Brücke nach Dübendorf geliefert worden, wie die Empa in einem Fact Sheet vom Dienstag festhält. Diese Teile würden nun «von verschiedenen Spezialisten analysiert».

Die Arbeit in den Labors findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt: Aufgrund des laufenden Verfahrens im Fall der Morandi-Brücke kann die Empa keinerlei Auskünfte erteilen – sie ist zur Verschwiegenheit verpflichtet, wie es im Fact Sheet heisst.

Empa untersuchte bereits Ustermer Hallenbad

Am 14. August war der Polcevera-Viadukt, die von Riccardo Morandi geplante und zwischen 1962 und 1967 erstellte vierspurige Autobahnbrücke, auf einer Länge von rund 250 Metern eingestürzt. 34 Menschen kamen ums Leben.

Dass die Empa nun Teile der Brücke analysiert, überrascht nicht – bereits in der Vergangenheit sind deren Experten in verschiedenen Fällen von baulichen Mängeln und Unfällen beigezogen worden. So etwa nach dem Deckeneinsturz im Ustermer Hallenbad im Mai 1985 oder nach dem Flugzeugabsturz in Dürrenäsch im Jahr 1963.

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