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Empa untersucht Brückeneinsturz von Genua

Trümmerteile kommen nach Dübendorf

Empa untersucht Brückeneinsturz von Genua

Im August kollabierte die Autobahnbrücke Ponte Morandi in Genua. 43 Menschen kamen ums Leben. Nun werden Trümmerteile zur Begutachtung nach Dübendorf in die Empa transportiert.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 04. November 2018, 14:00 Uhr Trümmerteile kommen nach Dübendorf
Menschen gedenken vor der eingestürzten Ponte Morandi den 43 Todesopfern.
EPA

Beim Einsturz einer Autobahnbrücke in Genua kamen am 14. August 43 Personen ums Leben. Mutmasslich ist das Unglück auf verrostete Kabel zurückzuführen. Wie die «Neue Zürcher Zeitung» schreibt, werden nun Trümmerteile zur genaueren Untersuchung nach Dübendorf transportiert. Die Abklärungen im Rahmen des Beweissicherungsverfahrens im Fall Ponte Morandi werden von drei gerichtlich eingesetzten Experten geleitet. Dieses Expertengremium habe die Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) angefragt, bei den Untersuchungen mitzuwirken, heisst es auf Anfrage.

Empa zur Vertraulichkeit verpflichtet

Betreffend den genaueren Inhalt und Umfang der Untersuchungen sowie die Resultate sei die Empa zur Vertraulichkeit verpflichtet. Die Wahl sei mutmasslich auf die Empa gefallen, weil es sich bei einem der drei Experten um einen ehemaligen ETH-Professor handle, der vermutlich eine Empfehlung ausgesprochen habe.

Laut dem italienischen Lokalfernsehsender Tele Nord handelt es sich um drei Beweisstücke, die nach Zürich transportiert werden. Wann der Transport stattfinden werde, sei offen. Die Trümmer würden per Lastwagen in die Schweiz gebracht, der Transport werde von Beamten der Finanzwache begleitet. (mvl)

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