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«Dem betroffenen Mitarbeiter geht es den Umständen entsprechend gut»

Überfall auf Pfäffiker Tankstelle

«Dem betroffenen Mitarbeiter geht es den Umständen entsprechend gut»

Am Wochenende haben Unbekannte einen Tankstellenshop in Pfäffikon überfallen. Der betroffenen Angestellte hat keine Verletzungen davon getragen und arbeitet bereits wieder.

Redaktion
Züriost
Mittwoch, 10. Oktober 2018, 20:52 Uhr Überfall auf Pfäffiker Tankstelle
Am Wochenende wurde der Shop der BP-Tankstelle in Pfäffikon überfallen: (Foto: Google Streetview)

Es war ein Schock, den der Angestellte des BP-Tankstellenshops in Pfäffikon letzten Samstag erlebten. Am Samstagabend um 22 Uhr betrat ein maskierter Mann mit einer Faustfeuerwaffe den Shop an der Kempttalstrasse (wir berichteten). Daraufhin bedrohte er den Angestellten und erbeutete über Tausend Franken Bargeld. Anschliessend verliess er den Laden, wo ein zweiter Mann auf ihn wartete, der laut Kantonspolizei vermutlich Wache hielt. Danach flüchteten die beiden zu Fuss in Richtung See. Der Mann soll von schlanker Statur sein und «jugendlichem Alter» sein.

Jetzt teilt Tankstellenbetreiberin BP Mit, dass es dem betroffenen Mitarbeiter den Umständen entsprechend gut gehe. «Er hat keine körperlichen Verletzungen davon getragen und auch die Arbeit bereits wieder aufgenommen», sagt Pressesprecher Peter Kretzschmar. Mit Rücksicht auf die Privatsphäre des Mitarbeiters möchte BP keine weiteren Angaben zu dessen Gesundheitszustand machen.

Trainings zu Sicherheitsthemen

Die BP-Tankstellenpartner, wie der Shop in Pfäffikon, agieren als selbstständige Unternehmer. Deren Mitarbeiter bietet BP jährlich mehrere Trainings zu Sicherheitsthemen an, wozu laut Peter Kretzschmar auch Kompetenztrainings zur Prävention und zum Verhalten bei Raub- und Gewalttaten gehören. Darüber hinaus könnten sich Mitarbeiter, die Opfer einer solchen Tat geworden sind, an die Opferberatungsstellen wenden, die professionell dabei unterstützen, psychische Belastung zu verringern.

Zum Täter kann die Kantonspolizei Zürich im Moment keine weiteren Angaben machen. Die Ermittlungen laufen und der Zeugenaufruf laufen.
 

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