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Mit Herzblut für Winterthur und die Region

Neue Marke von House of Winterthur

Mit Herzblut für Winterthur und die Region

Die Region Winterthur hat eine neue Marke, die auf die Begriffe Pioniergeist, Inspiration, persönlich und weltoffen baut und von einem «W-Herz»-Logo repräsentiert wird. Am Prozess mitgewirkt hat eine breit abgestützte Gruppe. Zuerst soll so ein Wir-Gefühl in der Stadt und der Region entstehen.

Michael
Hotz
Mittwoch, 26. September 2018, 07:15 Uhr Neue Marke von House of Winterthur

Es war einmal eine wunderbare Stadt und eine wunderbare Region, die aufbrachen, um sich bekannt zu machen. So malt sich Stadtpräsident Michael Künzle (CVP) ein Märchen aus, das in Zukunft über Winterthur erzählt werden könnte. House of Winterthur hat sich mit Vertretern aus Wirtschaft, Bildung, Kultur und Tourismus an einen Tisch gesetzt und über Winterthur diskutiert. Dabei ist eine neue Markenkommunikationsstrategie entstanden.

Als Essenz aus der Vielfalt von Kompetenzen und Eigenheiten der Region Winterthur wurden vier Begriffe definiert: Pioniergeist, Inspiration, persönlich und weltoffen. Sie ersetzen die 13 Erfolgsfaktoren, mit denen Winterthur in der Vergangenheit für sich geworben hat. Michael Künzle spricht in diesem Zusammenhang vom Mut des Eindampfens: «Die Erfolgsfaktoren waren schwierig zu kommunizieren.» Kürzer, knapper und damit auch prägnanter sind die Stichworte.

Marke soll zuerst nach innen wirken

Auffallend ist auch das Logo, das für die neue Marke steht: Dem Buchstaben W entspringt in der Mitte ein Herz. Passend dazu wurde das Resultat der geschaffenen Strategie am Dienstagabend mit dem Konzert Herzschlag des Musikkollegiums in der Halle 579 in Neuhegi bei der Firma Zimmer Biomet der Öffentlichkeit präsentiert.

In einem ersten Schritt soll die Marke nach innen wirken, ein Wir-Gefühl schaffen. Die definierten Identitätsmerkmale müssen mit Inhalt gefüllt werden, indem sie für Winterthurer Erfolgsgeschichten stehen. «Institutionen aus allen Bereichen sollen die Marke verstehen, vertreten und auch brauchen», so Michael Künzle. Michael Domeisen, Direktor des House of Winterthur, gab die Zielvorgabe heraus, dass bis Ende 2019 30 Prozent aller rund 500 Partner und Mitglieder das Logo auf irgendeine Weise benützen.

Lob von allen Seiten

Vertreter verschiedener Institutionen fanden für das Gemeinschaftswerk viele lobende Worte. Gemäss Jane Wakefield, Präsidentin der Kulturlobby, haben die vorrangigen Gespräche gezeigt, wie wichtig Kultur für die Identität von Winterthur ist. Für Bert Hofmänner, Vorstandsmitglied des KMU-Verbands, steht das Logo für Emotionen und Herzblut, was auch in der Wirtschaft wichtige Faktoren für Erfolg sind.

Stadträtin Barbara Günthard-Maier, die im Entwicklungsprozess die Stadt vertreten hat, erkennt in der Marke einen Nährboden für zusätzliche Arbeitsplätze. Rudolf Bosshart, Brüttens Gemeindepräsident, erhofft sich als Vertreter der Gemeinden einen neuen Schub, um das Zusammengehörigkeitsgefühl der Region Winterthur noch weiter zu stärken.

Entwicklung der Marke eigenständig finanziert
350‘000 Franken wendete die Standortmarketingorganisation aus eigenen Mitteln auf, um die neue Marke zu entwickeln. Den Auftrag dazu ist in der Leistungsvereinbarung zwischen der Stadt und dem House of Winterthur festgelegt, die das Stimmvolk im Mai 2017 angenommen hat. Für die Lancierung und die Vorkampagne hat der Stadtrat Mitte August zusätzliche 90‘000 Franken gesprochen. Für weiterführende Massnahmen werden zu einem späteren Zeitpunkt weitere Mittel beantragt, über die der Gemeinderat befinden wird. Mehr Infos zur neuen Marke finden Sie hier.

 

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