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«Ein fester Punkt in der Jahresagenda»

Pfäffikon

«Ein fester Punkt in der Jahresagenda»

Das «Palme-Fäscht» in der Stiftung zur Palme steht vor der Tür! Am Samstag, 15. September, können Besucher, rund um das Motto «Safari in Afrika», an diversen Attraktion teilnehmen. Erwartet werden über 1000 Gäste – Gross und Klein.

Rosa
Schmitz
Freitag, 14. September 2018, 17:53 Uhr Pfäffikon
Das Kinderprogramm fehlt auch dieses Jahr nicht - ein Favorit ist sich Tiergesichter schminken zu lassen.
Deyan Georgiev / PD

Wenn die Bewohner und Mitarbeiter der Stiftung zur Palme wieder einmal im Zentrum des Interesses stehen, wenn sich ein bedeutender Teil von Pfäffikon auf dem Palme-Areal trifft und wenn das Ganze von musikalischen Darbietungen begleitet wird – dann ist Palmen-Fäscht. 

Am kommenden Samstag ist es soweit. Im Vordergrund am Palme-Fäscht steht der Austausch mit den Menschen aus der Region. «Es, ist ein Fest, dass nicht nur für unsere Bewohner und Mitarbeiter ist, aber auch für die Bevölkerung von Pfäffikon», sagt Caroline Bobek, die für das Marketing der Stiftung zur Palme verantwortlich ist. «Für viele ist es ein fester Punkt in der Jahresagenda.» Erwartet werden über 1’000 Leute. 

Das Motto: «Safari in Afrika». 

Für jeden etwas

Die Besucher erwartet ein bunter Marktbetrieb, unter anderem mit zahlreichen Eigenprodukten der Stiftung zur Palme. «Wer glaubt, hier «nur» das berühmte, von ihr angebauten Gemüse und Blumen zu finde, liegt falsch», sagt Caroline Bobek. «Es wird einiges geben, dass vor Ort präsentiert und zum Verkauf angeboten wird, das wir sonst nicht haben.» 

An Verpflegungsmöglichkeiten soll es ebenfalls nicht mangeln. «Es gibt für jeden Geschmack etwas im Angebot», sagt Caroline Bobek. «Und wer eine kulinarische Pause einlegen möchte oder muss, kann an der Tombola teilnehmen.» Zu den weiteren Attraktionen gehören: die Diavorträge. Ein Reisebüro erzählt von Reisemöglichkeiten in Namibia und erklärt, wie Menschen mit einer körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung auf Safari gehen können.

Für die kleinen Besucher wurde zudem ein Kinderprogramm auf die Beine gestellt: «Ob Haarzöpfli flechten, Tiergesichter schminken lassen – auf dem palme-Areal kann wieder einiges erlebt werden’, sagt Caroline Bobek. «So wird der Zoo Zürich den kleinen wie auch grossen Besuchern, die Tiere aus der afrikanischen Savanne näher bringen.»

Zusätzlich gibt es eine Savannen-Landschaft, die von den Bewohnern und Mitarbeitern der Stiftung zur Palme auf dem Palme-Areal gebaut wurde. Hier können die Besucher mit einem Bobby-Car eine kleine Runde über Sand und Stein fahren – ähnlich, wie bei einer echten Safari. Nur in klein. 

Volles Programm

Umrahmt wird das Fest mit Musik, sowohl aus Afrika als auch der Schweiz. Djembe-Trommelklänge und der Band King Kora’s wunderbare Griotmaske aus Gambia und Klick-Gesang aus Südafrika mit Alaine Michaels erwarten die Gäste unter anderem im Festzelt. Auch die Club-Band der Vereinigung Insieme Cerebral Winterthur sorgt für Unterhaltung. Das Highlight dieses Jahr ist: Bruno Hächler. Der Musiker mit Pfäffikoner-Wurzeln ist besonders in der Familienszene wegen seiner Kinderlieder bekannt. 

Caroline Bobek rechnet auch dieses Jahr mit einer regen Beteiligung. «Nur schade, dass es dann immer so schnell wieder vorbei ist», sagt sie. Schon kurz nach dem diesjährigen «Palme-Fäscht», wird die Vorbereitung für nächstes Jahr beginnen. Laut Caroline Bobek, gibt es dafür bereits einige Ideen.

Mehr Information zur Stiftung zur Palme und zum «Palme-Fäscht 2018» am 15. September auf www.palme.ch. Die Stiftung zur Palme ist ein Unternehmen mit und für Menschen mit Behinderungen. 100 Wohn-, 150 Arbeits- sowie 30 Ausbildungsplätze stehen Menschen mit einer vorwiegend geistigen Behinderung zur Verfügung.

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