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Willi Müller wird im Dezember 90 Jahre alt. Erstmals zeigt er im Museum Wetzikon seine Arbeiten. , Auf seinen Reisen in Skandinavien, im Engadin und Tessin hat er etliche Aquarelle gemalt. , Nur eines stammt aus der Region und zeigt den Pfäffikersee. , In Wetzikon hat Müller gedrechselt und war als Holzbildhauer tätig. Foto: Seraina Boner

Der 90-Jährige, der dem Tod und dem Teufel vom Karren sprang

Während 35 Jahren war Willi Müller im Ortsmuseum Wetzikon tätig. Nun - zu seinem Abschied - zeigt er erstmals eigene Werke. Der bald 90-Jährige war Innenarchitekt, Journalist und hat seine Frau in 60 Jahren nie betrogen.

Willi Müller wird im Dezember 90 Jahre alt. Erstmals zeigt er im Museum Wetzikon seine Arbeiten. , Auf seinen Reisen in Skandinavien, im Engadin und Tessin hat er etliche Aquarelle gemalt. , Nur eines stammt aus der Region und zeigt den Pfäffikersee. , In Wetzikon hat Müller gedrechselt und war als Holzbildhauer tätig. Foto: Seraina Boner

Veröffentlicht am: 29.08.2018 – 20.16 Uhr

Willi Müller geht etwas gebückt, aber eilig über den Vorplatz des Museums Wetzikon und packt mit beiden Händen einen grossen Plakatständer. Darauf steht «Willi Müller: Aquarelle». Er trägt ihn zur Seite und stellt ihn neben die Eingangstüre. 

Im Dezember wird Müller 90 Jahre alt. Er klaubt einen Schlüssel aus der Hosentasche, sperrt die Türe auf, durchquert das Erdgeschoss und steigt mit grossen Schritten eine schmale Holztreppe empor. Hier hängen an den Holzwänden hinter langen Glasscheiben rahmenlose Aquarellbilder. Graue Berge, grüne Seen, blaue Meere. Dänemark, Schweden, Lago Maggiore. Die Stadt Wetzikon ist nirgends abgebildet. Nur ein Bild zeigt den Pfäffikersee. 

Müller hat nur auf seinen Reisen in Skandinavien, im Engadin und im Tessin gemalt. Die Ausstellung im Kabinett findet zu seinen Ehren statt. Es ist das erste Mal, dass er seine Werke zeigt. Zu seinem Abschied. Nach 35 Jahren beendet er seine Arbeit im Museum. Nicht ganz freiwillig. 

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