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Erste Neuzugänge für das Damen-Team der ZO Pumas

Leserbeitrag

Nach der Pandemie-bedingten, kurzen aber äusserst erfolgreichen ersten 1.-Liga-Grossfeld-Saison starten die Damen der ZO Pumas in die Vorbereitung zur kommenden Spielzeit. Die Saison 2021/22 soll vieles bestätigen, was bereits gut und vielversprechend verlaufen ist. Die ZO Pumas verzeichnen einige Kadermutationen und dürfen die ersten vier Neuzugänge begrüssen.

Man erlaube zuerst einmal einen Blick zurück. Es war der 10. Oktober 2020: Die ZO-Pumas-Damen hatten auswärts bei den Zürich Lioness auf wirklich überzeugende Art und Weise 5:2 gewonnen. Das Team zeigte damals eine geschlossene, beherzte Leistung und wusste zu begeistern. Es sollte jedoch der letzte Auftritt gewesen sein, in der ersten 1.-Liga-Grossfeld-Damen-Saison der Pumas-Damen. Die Pandemie sorgte zunächst für einen Saisonunterbruch, später wurde die Saison sogar ganz abgebrochen.

Mehr als sechs Monate ist das nun her. Die Leistungen der ZO-Pumas-Damen in der kurzen Saison haben sich herumgesprochen. Der Aufsteiger hat mit seiner bescheidenen, frischen Spielart nicht nur überrascht, sondern auch begeistert. «Ich habe in den letzten Monaten einige Anfragen von Spielerinnen gehabt, die gerne zu uns gewechselt hätten. Kadermässig sind wir aber eigentlich schon gut unterwegs. Unsere Arbeit wird wahrgenommen und respektiert und das freut uns natürlich sehr», meint Giovanni Marti, Pumas Sportchef Leistung Damen.

Spass nicht vergessen und weiterentwickeln

Man müsse aber genauso weiterarbeiten und mit beiden Füssen auf dem Boden bleiben, betont Marti. «Wir wollen mit unseren Mitteln dort weiterfahren, wo wir im Oktober 2020 leider aufhören mussten. Von uns wird man keine grossen Töne hören, wir bleiben bescheiden und gehen mit Spass und tollem Teamgeist, aber auch mit einer gesunden Portion Entschlossenheit in die neue Saison. Es ist immer schwierig die guten Resultate zu bestätigen, denn die anderen Teams haben sicher nicht einfach nur einen langen Winterschlaf gemacht. Wir werden auf unsere Art versuchen, weiterhin auf dem positiven Weg zu bleiben und uns kontinuierlich zu einem guten 1. Liga Team weiterentwickeln. Die grossen Kampfansagen überlassen wir den anderen, wir wollen einfach unseren Job machen, so gut wie möglich natürlich. Was wir dabei nicht vergessen wollen, ist stets Spass zu haben», erklärt Giovanni Marti.

Erste Zuzüge, um Abgänge zu kompensieren

Das Team von Trainer Gion Bundi wird sich auf die kommende Spielzeit hin etwas verändern. Cemre Su Sarac und Kaisa Väkiparta haben ihre Karrieren beendet, Nicole Brunner pausiert eine weitere Saison, Denise Tschanz bleibt dem Team zwar erhalten, wird aber aus beruflichen Gründen etwas kürzertreten müssen. Die ZO-Pumas-Damen in Richtung UHC Laupen II (2. Liga) verlassen, werden Salome Wildermuth und Vanessa Studer. «Wir sahen uns gezwungen doch wieder etwas aktiv werden zu müssen in Sachen Kader und haben nach Ergänzungen gesucht, die zu uns passen. Glücklicherweise konnten wir uns bisher mit vier neuen Spielerinnen einigen», erklärt der Sportchef Leistung Damen.

Bereits Ende Dezember sicherten sich die Pumas die Dienste der amerikanischen Nationalspielerin Natascha Hansen (früher unter anderem Kloten-Dietlikon Jets, FB Riders Dürnten-Bubikon-Rüti, Zug United und Zürich Lioness). Zudem kommen von den Kloten-Dietlikon Jets (1.Liga) Goalie Aline Zemp, Verteidigerin Tina Schläppi sowie Offensivspielerin Lara Brunner dazu. «Wir sind überzeugt, dass sich diese neuen Spielerinnen schnell integrieren und ihren Teil an unserer Entwicklung beitragen werden. Wir heissen Natascha, Aline, Tina und Lara herzlich willkommen bei den Pumas», meint Marti.

Die Saison 2021/22 der ZO Pumas-Damen startet voraussichtlich mit der ersten Runde im Schweizer Cup im Juni. Falls es die epidemiologische Lage erlaubt, muss das Team von Trainer Gion Bundi am Sonntag, 20. Juni zu den White Indians Inwil-Baar (2.Liga GF). Lässt die Lage aber ein Spiel nicht zu, würde diese erste Cup-Partie voraussichtlich erst im August stattfinden.

Ort:
8330 Pfäffikon