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Wofür der Samichlaus so hart arbeitet

Leserbeitrag

Die anstrengende Guezlete über die gesamte Sommerzeit war in Hittnau nicht vergebens. Der Samichlaus und sein Schmutzli waren gut vorbereitet für ihren grossen Tag. Die vom Hittnauer Frauenverein organisierte Chlausete war äusserst beliebt.

Samichlaus und Schmutzli haben sich frühzeitig zusammengesetzt und beraten, wie sie in dieser schwierigen Zeit den Hittnauer Kindern trotz allem ein schönes Fest bereiten können. Sie sind ja selber nicht mehr die Jüngsten, aber mit der Ausrede, dass der Samichlaus in diesem verkappten Jahr keine Zeit für die Kinder hat, wollten sie sich nicht zufriedengeben.

Ebenfalls kam für sie eine Chlausete über Zoom nicht in Frage. Die Lösung fanden sie im gebührenden Abstand. Das heisst bis zur Haustüre und nicht weiter. Im Herbst wurden sämtliche Eltern über das geplante Vorgehen informiert. Es wurde überaus positiv aufgenommen und so erreichte die Anzahl der Anmeldungen fast das hohe Vorjahresniveau.

Hittnauer Chlausete äusserst beliebt

Endlich ist es soweit. Schon von Weitem ist die Glocke des Samichlauses zu hören. Einige empfingen das ominöse Duo sogar mit zusätzlichen Kerzen vor der Haustüre. Der Samichlaus soll ja auch genügend Licht haben, damit er aus seinem dicken Buch vorlesen kann.

Schon bald hörte man die Kinder im Haus hinter verschlossener Tür tuscheln. Einige eher nervös, die andern noch sehr mutig. Und wenn dann die Tür aufgeht und man die glänzenden Kinderaugen sieht... genau für diesen Augenblick arbeiten der Samichlaus und sein Schmutzli das ganze Jahr so hart.

Ort:
8335 Hittnau