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Die generation-f zeigt Flagge

Schweizerinnen und Schweizer engagieren sich jährlich mit über 600 Millionen Stunden freiwillig für Organisationen wie Insieme.
Leserbeitrag

Am 5. Dezember, dem internationalen Tag der Freiwilligen, startet die regionale Aktion «generation-f». Bis Ende Januar laden die mitwirkenden Vereine und Organisationen die Bevölkerung dazu ein, ihre Angebote von und für Freiwillige kennenzulernen. 

Einige Anlässe werden online durchgeführt, die meisten finden wo möglich vor Ort statt. Aktuelle Informationen über die Durchführung finden sich auf der Seite generation-f.ch. Die Aktion ins Leben gerufen hat die Fachstelle benevol Zürioberland.

Eine «alterslose» Generation

Rund 40 Prozent der Schweizer Bevölkerung engagieren sich freiwillig und unentgeltlich in einem Verein oder einer Organisation. Zahlreiche weitere Menschen packen in der Nachbarschaft an, unterstützen spontan bei einer Veranstaltung oder sind zur Stelle, wenn Hilfe nötig ist. Sie alle zählen im Rahmen der Aktion zur «generation-f». Die «generation-f» ist also «alterslos».

Gerade jetzt, in schwierigen Zeiten, können Angebote von und mit Freiwilligen mithelfen, die Herausforderungen besser zu bewältigen. Es ist vielleicht der richtige Moment, sich und anderen Gutes zu tun.

«Unbezahlte Arbeit ist unbezahlbar»

Der internationale Tag der Freiwilligen wurde 1986 von der UNO eingeführt. Er dient der Anerkennung und Förderung von freiwilligem Engagement. Sein Gehör Organisations- und Vereinsvertretenden zu schenken, ist eine Form von Wertschätzung. Nachfolgend die Botschaft einer Teilnehmerin der Aktion generation-f:

Susanne Neuenschwander
(Besuchsdienst Uster)

Als Koordinatorin des Besuchsdienstes Uster vermittle ich rund 80 Freiwillige, welche vorwiegend betagte Menschen in Heimen und privat besuchen. Ich staune immer wieder, mit wie viel Herzblut und Einsatz sie diese Aufgabe angehen und auch bei schwierigen Einsätzen nicht aufgeben. Die Besucherinnen und Besucher übernehmen Verantwortung und schenken jenen Menschen Zuwendung, die in unserer hektischen Zeit oft vergessen werden, welche einsam, krank und zurückgezogen leben.

Freiwilligenarbeit bedeutet, sinnstiftend an einem Ort zu wirken, wo die eigenen Fähigkeiten und Stärken zum Tragen kommen. Darum danke ich allen Freiwilligen, wo auch immer sie wirken, für ihr Engagement. Unbezahlte Arbeit ist nicht wertlos, im Gegenteil, sie ist unbezahlbar.
Susanne Neuenschwander (Foto: PD)

Ort:
8330 Pfäffikon