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Der Verein Combat Karate-Do stellt sich vor

Combat Karate-Do: die Selbstverteidigungs-Antwort auf traditionelles Karate.
Leserbeitrag

Ab Mittwoch, 21. Oktober, wird in Volketswil in der Einspielhalle vom Sportzentrum Gries Combat Karate-Do unterrichtet. Combat Karate-Do entspringt dem traditionellen Karate und ist ausgerichtet auf die Selbstverteidigung. Es basiert auf Karate, jedoch nicht auf Wettkampfkarate. Daher spielt das Alter keine Rolle, um Combat Karate-Do zu erlernen.

Waffenlose Selbstverteidigung

Combat Karate-Do wurde durch Bruno Romano aufgegriffen und entwickelt. Er musste während 35 Jahren bei der Polizei und über ein Jahrzehnt als Instruktor und Chef einer Spezialeinheit der Polizei ein Programm erarbeiten, um die Leute bei der Polizei und in der Spezialeinheit durch regelmässiges Training auf die waffenlose Selbstverteidigung gegen stark gewaltbereite Gegner vorzubereiten.

Nach über 40 Jahren im traditionellen Shotokan Karate kam es denn auch nicht von ungefähr, Karate als Quelle für sein Programm und heute für Combat Karate-Do zu nutzen, reale Einsätze bei der Polizei zu analysieren und in das System praktischer Anwendung des Karate einfliessen zu lassen. Inspiration fand Romano im Japan Self Defence Force Karate der japanischen Armee, welche ihn an den Ursprung des Karates auf Okinawa und an namhafte Grossmeister, die in den Anfängen Karate in der Armee unterrichteten, erinnerte.

Vermittlung von Werten

Regelmässiges Training ist Romanos Devise. Nur gelegentlich einen Selbstverteidigungskurs zu besuchen und danach Monate und Jahre nichts mehr zu trainieren, davon distanziert sich Romano, der im Karate wie auch im Anti-Terror Streetfight je den 5. Dan (Schwarzgurtstufe) besitzt. «Nur durch regelmässiges Training entwickeln sich Automatismen, die im Ereignisfall instinktiv zur Anwendung kommen», ist der langjährige Karateka und Instruktor der Polizei überzeugt. Es ist kein «Rambo-Karate» für Schlägertrupps, sondern es werden auch Werte vermittelt, wie Disziplin, Anstand und Respekt, ebenso wie mentale Strategien oder alternative Methoden.

Erlernbar in jedem Alter

Ungesehen vom Aspekt der Selbstverteidigung fördert diese Form von Kampfkunst auch das Gleichgewicht, die Koordination, die Beweglichkeit und Kraft. Darüber hinaus gelangt man zu mehr Selbstsicherheit und verbessert das allgemeine Wohlbefinden.

«Viele schrecken sehr oft vor Karate zurück und meinen, dass dies mehr eine Sportart für Kinder oder jüngere Menschen sei», meint Romano. Doch hat sein ältester Schüler mit 76 Jahren das erste Mal Karate im Leben erlernt und trainiert seither wöchentlich bei ihm und zeigt so, dass Karate in dieser Form durch jedes Alter erlernt werden könne.

Bruno Romano durchlief als junger Karateka die Laufbahn des Wettkämpfers, später als namhafter Instruktor bei der Polizei und der Armee und heute als Trainer. Sowohl in dieser Form des Karates, wie auch bei den Karate-Sportlern brachte er in den vergangenen 40 Jahren verschiedene Talente und Wettkampferfolge hervor, was ihm auch verschiedene Ehrungen als Trainer und Instruktor durch Weltverbände einbrachte.

Praxis statt Theorie

Combat Karate-Do by Swiss TSDS Association ist der Swiss Karate Federation, Untersektion Swiss Karate Tomokai, angeschlossen. Es verleiht dieser Form des Karates einen offiziellen Charakter und ist somit auch lizenziert und korrekt anerkannt. Bruno Romano legt sehr grossen Wert auf Seriosität, Fairness und Korrektheit in der Branche. Seiner Ansicht nach gibt es zu viele schwarze Schafe in diesem Bereich. Für ihn ist klar, dass der Background eines Instruktors für Selbstverteidigung sehr wesentlich und eine wichtige Voraussetzung ist. 
«Denn nur die Erfahrung und das Selbsterlebte zeigt eine praxisnahe und effektive Form des Unterrichts», ist sich Romano sicher. Theorie, die wissenschaftliche Auslegung und Statistiken sind nicht so sein Ding. Für ihn zählt nur, aufgrund eines regelmässigen Trainings eine Situation einschätzen und danach entsprechend und erfolgreich handeln zu können.

Heute unterrichtet Romano private Leute, Security-Personal und Personenschützer, aber auch andere Kampfsportler in Wallisellen, in Volketswil, in Luzern, in Aarau, in Bern r in Combat Karate-Do. In Aarau startet er ab September dieses Jahres mit dem ersten Security-Dojo der Schweiz in Combat Karate-Do, welches der Swiss Karate Federation angeschlossen ist. Nun startet er in einem weiteren Schritt, nach Jahren in Wallisellen, auch in Volketswil mit dem ersten Dojo Combat Karate-Do.

Ort:
8604 Volketswil