×

Pfäffikoner Gemeinderat lädt zum Vortrag über "Krypto"

Leserbeitrag

Der Pfäffikoner Gemeinderat hat zum monatlichen öffentlichen Fachvortrag geladen, dieses Mal zum Thema Kryptowährungen. Dieses Jahr fand das große Bitcoin Halving statt, welches von allen Bitcoin Nutzern mit Spannung erwartet wurde. Gleichzeitig eine gute Gelegenheit um sich mit der spannenden Frage zu schaffen, warum die Anzahl der Bitcoins genau auf die Zahl von 21 Millionen begrenzt wurde. Erfinder der Bitcoins ist Satoshi Nakamoto. Dieser war es auch, der die Anzahl auf die genannte Zahl begrenzt hat. Dafür gerade diese Zahl zu nutzen, kann es viele Gründe haben. Eventuell war es auch einfach nur Zufall.

Die Zahl von 21 Millionen wurde dabei in einer E-Mail vom Erfinder festgelegt. Diese datiert vom 08.01.2009 und beschreibt den Ablauf der Bitcoins. Im vorherigen Bitcoin White Paper fand sich die Begrenzung noch nicht.In der E-Mail beschreibt Nakamoto ebenfalls die Verteilung der Bitcoins. Der Betrag an Bitcoins wird alle vier Jahre - zum Halving - halbiert. Dies geschieht solange bis die 21 Millionen Grenze erreicht ist.Nach den ersten vier Jahren hat sich der Betrag auf 10.500.000 Coins halbiert, danach auf 5.250.000 Coins und so weiter.

Doch woher kommt diese Zahl von 21 Millionen? Ausgehend vom E-Mail Verkehr zwischen Nakamoto und einem weiteren Entwickler hat die Zahl wohl einen eher pragmatischen Hintergrund. Die Zahl basiert anscheinend auf einer sich aus einer schwierigen Entscheidung ergebenden Schätzung. Die Kurse wurden so ausgewählt, dass die Kurse bereits bestehenden Währungen ähneln. Da niemand die Zukunft kennt, war die Schätzung allerdings recht schwer.

Das Limit wurden zudem eingeführt, um die Zahlen nicht allzu sperrig zu machen. Das galt damals für beide Fälle, für den Fall des Erfolges von Bitcoins oder für den Fall eines Nischendaseins. Durch die Begrenzung der Zahl auf 21 Millionen wird am Ende der einzelne Bitcoin zudem viel mehr wert sein. Denn eine begrenzte Zahl für die ganze Welt hat diesen Effekt.

Am Anfang der Überlegungen kann auch etwas anderes gestanden haben als die 21 Millionen und zwar die 50 BTC je Block. Diese stehen in Verbindung mit der zehnminütigen angepeilten Blockzeit. Nimmt man die Zahl der produzierten Blöcke pro Jahr (210.000) und multipliziert diese mit der Summe der Belohnen, die sich ja halbieren, so ergibt sich die 21 Million als Konsequenz.

Das letzte Bitcoin Halving

Das aller letzte Halving wird im Jahr 2140 stattfinden, so ein Experte von kryptoerfahrungen.de. Somit wird dies wohl keiner von uns erleben und auch die damit verbundene Krypto-Welt ohne neue Bitcoins. Wenn es keine neuen Bitcoins mehr geben würde, wären die Transaktionsgebühren die einzige Möglichkeit mit diesen Geld zu verdienen. Es gab und gibt deshalb bereits seit Anfang der Bitcoins Streit um die Größen der Blöcke. Es gab auch schon mehrere Abspaltungen, sogenannte Hard Forks, die die Folge dieser Streitereien waren. Viele befürworten eine Erhöhung der Blockgröße und damit verbunden die Möglichkeit von mehr Transaktionen und ebenfalls mehr Gebühren pro Block.

Eine Möglichkeit schnell und einfach Kryptowährungen zu kaufen: Für alle Interessierten an Kryptowährungen gibt es mit Bitwala eine schnelle und einfache Möglichkeit, mit diesen Währungen zu handeln. Ein neues Konto bei Bitwala einzurichten dauert nur wenige Minuten und ist komplett kostenlos. Zusätzlich gibt es eine Einlagensicherung von bis zu 100.000 Euro. Mit dem Konto ist ein direkter Tausch zwischen Euro und Kryptowährung möglich. Dabei ist der Tausch nicht nur mit Bitcoins, sondern auch mit anderen Kryptowährungen wie Ether usw. möglich. Bei Kontoeröffnung gibt es zudem eine kostenlose Debitkarte dazu.

Ort:
8330 Pfäffikon