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Eine Brieffreundschaft mit einem Unbekannten knüpfen

Leserbeitrag

Züriost bietet seine Reichweite an, um Hilfestellungen und Unterstützungsangebote während der Coronavirus-Krise zu koordinieren. Studenten der ETH Zürich haben ein Projekt lanciert und ermöglichen einen kommunikativen Austausch. 

Wir sind sechs ETH-Studenten und haben das Projekt «Äuä ebe scho!» gestartet. In der momentanen Lage haben wir oft das Gefühl, nichts verändern zu können. Unsere Antwort darauf ist ein klares und lautes: «Äuä ebe scho!». In den nächsten Tagen wird die Schweiz langsam zur Normalität zurückkehren. Viele Menschen bleiben trotzdem weiterhin in Isolation, ohne sich mit Anderen austauschen zu können.

Wie schaffen wir es Menschen zu verbinden, die normalerweise nichts miteinander zu tun haben? Jung und alt. Gross und klein. Extrovertiert und introvertiert. Wir wagen einen nostalgischen Schritt zurück zur Brieffreundschaft.

Gesprächsthema auswählen

In einer Zeit, in der unsere Gespräche immer mehr einem endlosen Ping Pong aus einfallslosen Variationen von: «Ja, mir geht es gut.» und «Nein, ich habe heute nichts gemacht.» ähneln, versuchen wir eine ganz neue Art der Kommunikation aufzubauen.

Es ist ganz einfach. Sie können sich auf unserer Webseite anmelden oder uns direkt eine Mail schreiben. Auf unserer Webseite können Sie sich für ein Thema entscheiden, worüber Sie sich gerne mit jemandem austauschen würden oder dieses Thema in Ihrer Mail an uns erwähnen.

Der Austausch kann per Brief oder per Mail stattfinden. Sie sind Amateurphilosophin oder leidenschaftlicher Gärtner haben aber bis jetzt noch niemanden gefunden mit dem Sie diese Begeisterung teilen können? Wir vernetzen Sie mit jemandem.

Infos und Anmeldung: https://auaebescho.weebly.com/das-projekt.html
oder T : 079 104 16 09 / Email: auaebescho@gmail.com

 

Joséphine Decking, Mattia Guscetti, Josefine Werner, Joe Beck, Timon Schär und Noah Kim

Ort:
8620 Wetzikon