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Auftritt der Kantorei Zürcher Oberland «hat mich zu Tränen gerührt»

Auftritt der Kantorei Zürcher Oberland «hat mich zu Tränen gerührt»

Leserbeitrag

Dvořák’s Stabat Mater: Die Aufführung der Kantorei Zürcher Oberland

Seit August feilte die Kantorei Zürcher Oberland an Dvořák’s Stabat Mater. Ende Januar kamen Orchester und Solisten dazu und der Dirigent konnte in wenigen Proben alle Mitwirkenden für seine Gestaltungsideen gewinnen. In entspannter Stimmung und konzentrierter Arbeit sollten die Konzerte zu eindrücklichen Aufführungen werden. (Bilder 1 und 2)

So war es auch: Dvoraks Stabat Mater erlebte in Pfäffikon in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche und in Hinwil mit gegen 200 Zuhörern eine Wiedergabe, die in den Bann zog. Das homogene Solistenquartett mit der Pfäffiker Sopranistin Anna Gitschthaler, der Altistin Anja Powischer, dem Tenor David Munderloh und dem Bariton Samuel Zünd fand sofort Kontakt zu den Zuhörern. Das Orchester Collegium Cantorum sowie die in allen Stimmen ausgewogene Kantorei ermöglichten dem Dirigenten Luzius Appenzeller den grossen Bogen über alle zehn Sätze dieser Klage Marias zu spannen. 

«Grandiose Aufführung»

Am Schluss, nachdem der Höhepunkt mit der  «Herrlichkeit des Paradieses»  erreicht worden war, ging die anfängliche Klage im Amen in eine fast überbordende Freude über. So erfüllte sich ein Wunsch Beethovens, den er seiner Missa solemnis vorangestellt hatte: «Von Herzen – möge es wieder – zu Herzen gehen.» (Bilder 3 und 4)

Viele Zuhörer bestätigten den tiefen Eindruck, den Dvořák’s Werk und die musikalische Gestaltung der Konzerte auf sie gemacht haben. Eine Besucherin schrieb: «Das war eine grandiose Aufführung. Die Solisten waren den Aufnahmen auf meiner CD ebenbürtig und das Orchester, das imposant war, übertönte weder Solisten noch Chor, der mit schönem Klang gefiel und sehr präzise in lauten und leisen Stellen war. Der a capella-Part am Schluss hat mich zu Tränen gerührt.»

Ort:
8340 Hinwil