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Verein AktivNetz 55+ verzeichnet Mitgliederzuwachs

Verein AktivNetz 55+ verzeichnet Mitgliederzuwachs

Leserbeitrag

Jahresbericht des Vereins AktivNetz 55+ mit Sitz in Päffikon

Der im vorherigen Jahr festgestellte massive Rückgang der Einsatzstunden konnte im Berichtsjahr des Vereins AktivNetz 55+ erfreulicherweise gebremst werden: sie nahmen von 309 auf 270,5 Stunden ab. Dies bedeutet bei 45 Arbeitswochen gut sechs Stunden pro Woche oder 1,2 Stunden pro Tag. Die Mitgliederzahl erhöhte sich deutlich auf 197.

Ideenreiche Betrüger

Im Anschluss an die Generalversammlung vom Samstag, 11. April, im Reformierten Kirchgemeindehaus in Pfäffikon, referierte Rolf Decker, Präventionsfachmann der Kantonspolizei Zürich, über das bisante Thema «Telefonbetrug». Es ging dabei um die bereits vielerorts bekannten Telefonbetrugsvarianten Enkeltrickbetrug und die neuere Erscheinungsform, bei der sich anrufende Betrüger als Polizisten tarnen. Ausgegeben als Verwandte, gute Bekannte oder auch als Polizisten, versuchen die Telefonbetrüger mit komplizierten und verängstigenden Geschichten das Vertrauen der Opfer zu gewinnen, um so deren Geld zu ergaunern.

Der Referent zeigte anhand anschaulicher Beispiele auf, wie wortgewandt und ideenreich die Betrüger vorgehen und wie sie ihre potentiellen Opfer unter Druck setzen. Nebst Telefonbetrug stand Rolf Decker den Teilnehmenden auch für Fragen aus anderen Bereichen, wie zum Beispiel Einbruch, Diebstahl, Haustürgeschäfte, Phishing, Skimming und vieles weitere zur Verfügung.

Senioren als Klassenhilfen im Einsatz

Der Vereinsvorstand setzte sich weiterhin aus Karl Gruber als Präsident,  Esther Meierhofer als Vizepräsidentin, Valerian Walser als Kassier, Peter Sames als Protokollführer und Katharina Schöning zusammen. Der Vorstand traf sich während des Berichtsjahres zu drei Sitzungen und behandelte neben den laufenden Geschäften insbesondere die Entwicklung der Kontakt- und Vermittlungsstelle. 

Das Projekt GeneriKla (Generationen im Klassenzimmer) steht ab zweitem Halbjahr 2019 im 14. Schuljahr. Neun Seniorinnen und drei Senioren sind als Klassenhilfen in den drei Primarschulhäusern von Pfäffikon im Einsatz.                                                                         

Im finanziellen Bereich konnte die Jahresrechnung dank des umsichtigen Ausgabenverhaltens der Kontakt- und Vermittlungsstelle und des Vorstandes sowie des erfreulichen Unterstützungsbeitrags der Politischen Gemeinde von 1000 Franken mit einem kleinen Vorschlag abgeschlossen werden. 

Ort:
8330 Pfäffikon