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In Bäretswil setzt die Schneeschmelze ein

In Bäretswil setzt die Schneeschmelze ein

Leserbeitrag

Eine erste Schneeschmelze kommt nun ein wenig früh. Nachdem es aber intensiv geschneit hat und Ortschaften, wie Zermatt und in den Berglandschaften, beginnt es langsam zu schmelzen. Hierbei stauen sich bekanntlich große Mengen Wasser auf, die im Rhein beispielsweise für hohe Pegel sorgen. Eine erste Schmelze hat bereits für einen zu hohen Pegel gesorgt. Nun gilt es abzuwägen.

 

Erste Maßnahmen gegen Überschwemmungen

Ein erster Schutzwall ist bereits geschaffen. Die Feuerwehr und Mitarbeiter des Kantonalen Katastrophen-Einsatzelements haben gemeinsam Beaver-Schläuche entlang der Ufer verlegt. Diese können als eine gute Barriere gegen die Wassermassen dienen. Die Anwohner sind es ohnehin gewohnt, dass es im Frühjahr zu Überschwemmungen kommt. Schon bald werden wohl auch zusätzliche Sandsäcke eingesetzt werden.

 

Vergangene Hochwasser

Schon im Jahr 1999 haben die Schweizer ein extremes Hochwasser erlebt. Wenn es im Winter viel Schnee gibt, dann tritt eine intensive Schmelze mit sehr hoher Sicherheit ein. Man kann sich also auf das bevorstehende Hochwasser einstellen. Die Gemeinden reagieren zunächst aller gelassen. Noch sieht es nicht nach einer Katastrophensituation aus. Erste Maßnahmen waren ein Evakuieren von Gästen im Hotel Schiff und ein Sperren der Rheinbrücke. Diese Maßnahmen sind aber noch präventiv.

 

Viele Schneemassen in Höhenlagen

Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung erklärt jetzt bereits, dass die Anzeichen für extreme Hochwasser gegeben sind. Nena Griessinger aus dem Institut erklärt, dass große Schneemengen oberhalb von 1500 Metern die Ursache sind. Froh ist man natürlich, wenn der Schnee nur langsam schmilzt. Beat Bühler aus dem Regionalen Führungsorgan (RFO) Unteres Fricktal sieht auch eine mögliche Gefahr, doch er weist darauf hin, dass es ja noch weitere Faktoren gäbe. Sollte es im Frühjahr auch noch extrem regnen, wäre dies gefährlich. Darüber hinaus würden die Temperaturen eine Rolle spielen. Ein langsamer Anstieg mildert die Gefahr ab. Kommt alles gleichzeitig zusammen, wäre dies natürlich fatal. Veränderungen treffen ja auch binnen Tagen ein.

 

Den Frühling abwarten

Noch ist der Frühling nicht gekommen. Europa liegt eigentlich noch im Winter und die Temperaturen sollten noch nicht schnell ansteigen. Wer aber in der Nähe des Rheins wohnt und jetzt bereits genug von dem Bangen warten hat, der sollte vielleicht einmal sein Glück im Casino versuchen. Mit einem Erlös aus dem Glücksspiel im Swiss Casino ließe sich eine Reise in schönere Gefilde buchen. Sind Zuhause alle Dinge in Sicherheit gebracht, dann verspricht ein längerer Aufenthalt in einer schönen Urlaubsregion eine erste Erleichterung. Ist die Gefahr gebannt, fällt der Weg nach Hause leichter.

Ort:
8344 Bäretswil