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Großes Lager für aktive neue Drohnen im Kanton Zug

Großes Lager für aktive neue Drohnen im Kanton Zug

Leserbeitrag

Eine Aufklärungsdrohne der Schweizer Armee war nachmittags in der Nähe des Ägerisees unterwegs gewesen. Dort krachte sie gegen einen Berg, woraufhin sie abstürzte. Es sei aber niemand verletzt worden, da sich in dem Absturzgebiet keine Häuser befinden, sondern dieses nur bewaldet ist.

Laut dem Militär war die Drohne zu Übungszwecken in diesem Bereich unterwegs. Es war eine Trainingsmission des Drohnenkommandos 84 gewesen. Es wurden bereits die Beweise aufgenommen. Außerdem wurde auch eine Flugsicherheitsuntersuchung vom Schweizer Militär eingeleitet, um zu den Gründen für diesen Unfall auf die Spuren zu kommen. Allerdings weiß man zur Zeit noch nichts Genaueres.

Die Drohne wurde von Ruag hergestellt und ist vom Typ ADS 95. Nach Angaben des Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport, kurz VBS, ist diese Drohnenart schon seit 2001 in der Schweiz im Einsatz. Der Sprecher des VBS, Daniel Reist, der bereits schon öfter im Licht der Öffentlichkeit stand, unter anderem 2016, als sich eine Militärfahrzeug der Schweiz überschlagen hat, sagt, dass die Drohne, die gegen den Berg flog, vollständig zerstört wurde und nicht mehr zu verwenden sei.

Es sind von den insgesamt 28 gekauften Drohnen vom Schweizer Militär nur noch 14 einsatzfähig, falls dieser Fehler alle Drohnen des Typs ADS 95 betreffen sollte. Das gesamte Drohnenaufgebot der Schweiz wird von einem Lagerspezialisten im Kanton Zug gelagert.  Drohnen werden heutzutage immer wichtiger. In der Schweiz verwenden auch schon Polizisten Drohnen, um Verbrecher zu finden. Allerdings machen Drohnen auch Probleme. Sie werden zum Schmuggeln von Ware verwendet, damit man diese entweder in Gefängnisse oder aus Gefängnissen bekommt, zur Beobachtung von anderen Menschen oder um sich einen Spaß zu erlauben.

Drohnen haben große Vor-, aber auch Nachteile. Allerdings sieht man an diesem Ereignis aus der Schweiz, dass Drohnen auch noch einige Fehler in der Nutzung und Handhabung haben und einiges schiefgehen kann, wenn man nicht vorsichtig genug ist. Die Drohnen müssen noch verbessert werden, damit wirklich keine Unfälle mehr passieren können. Falls das nicht passiert, könnte der nächste Unfall mit einer Drohne vielleicht einen Menschen verletzen oder sogar töten. 

Die Drohne, die gegen einen Berg nördlich des Ägerisees geflogen ist, wurde am Mittwoch geborgen und wird gerade untersucht, warum sie außer Kontrolle geriet.

Ort:
8620 Wetzikon