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Man sieht eine Wartezone und oben links den Kopf eines Manns.

. Foto: Guy A. Lang/PD

Aufgefallen – gedacht

Warten, ein notwendiges Übel?

Kolumnist Guy A. Lang versucht, Warten nicht als Tätigkeit, sondern als gegebenen Zustand zu akzeptieren. Das biete viele Vorteile.

. Foto: Guy A. Lang/PD

Veröffentlicht am: 26.11.2023 – 10.12 Uhr

Warten – im Durchschnitt verbringt der Mensch gemäss einem Artikel aus der «Zeit» ungefähr 374 Tage seines Lebens mit Warten. Auf den Bus, auf den Abflug am Airport, im Stau, auf den Berufsabschluss, auf die AHV auf die grosse Liebe …

Also genau messen kann man es nicht, zu individuell sind die Menschen und zu verschieden die Definition des Wartens. Wie auch immer, Warten hat mit Zeit zu tun, die untätig verstreicht. Nennt man dies auch Geduld? Mit Hoffnung verbunden, dass uns die Zukunft in eine glücklichere Lage versetzt?

Georg Kreisler, der Wiener Kabarettist, formuliert es so: «Warten ist auch eine Tugend …». Sollte es so sein, und sollte Tugend zum Glück verhelfen, dann sind die Menschen – wie die Durchschnittszahl ausweist – mehr als ein Jahr ununterbrochen glücklich. Doch was ist mit der restlichen Zeit? Sind wir dann immer unglücklich?

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