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«Wir heiraten und feiern»-Beilage

Wohin in den Flitterwochen?

Der grosse Tag ist vorbei, nun heisst es: Kofferpacken für die Flitterwochen! Doch wohin soll es eigentlich gehen? Ganz entspannt an einen Strand? Oder auf einen abenteuerlichen Trip? Die BSR Reisen AG in Rüti kennt sogar Destinationen, wo beides möglich ist.

Nino
Vinzens
Mittwoch, 16. Februar 2022, 13:16 Uhr «Wir heiraten und feiern»-Beilage

Dieser Beitrag wurde in der Verlagsbeilage «Wir heiraten und feiern» veröffentlicht, die am 16. Februar 2022 mit dem «Zürcher Oberländer» und dem «Anzeiger von Uster» erschienen ist.

Man sieht eine Luftaufnahme der Seychellen
Auf den Seychellen findet man unzählige traumhafte Tauchspots. (Bild: Freepik)

Entspannung oberhalb und unterhalb der Wasseroberfläche im Indischen Ozean

«In den letzten Jahren waren Destinationen im Indischen Ozean, wie zum Beispiel die Malediven oder die Seychellen, immer sehr beliebt für Flitterwochen», sagt Nicole Scharrenbroich, Geschäftsleiterin der BSR Reisen AG. Diese Inseln eignen sich sehr gut, um dem Alltagsstress zu entfliehen und erholt in das Leben als Ehepaar zu starten. Die Kombination aus Robinson-Crusoe-Feeling und den Annehmlichkeiten eines Luxusresorts verspricht viele romantische Stunden zu zweit.

Damit solche Flitterwochen nicht eintönig werden, eignen sich Ausflüge in die vielfältige Welt unterhalb des Meeresspiegels bestens, um ein wenig Abwechslung in den Urlaub zu bringen. Vor allem die Seychellen gelten als wahres Paradies für Taucherinnen und Taucher. Sei es nun nur mit dem Schnorchel oder mit der Sauerstoffflasche auf einem geführten Tauchgang, die glasklare und farbenfrohe Unterwasserwelt bietet ein einmaliges Taucherlebnis.

Man sieht eine Elefantenherde in Südafrika
Eine Elefantenherde in freier Wildbahn bekommt nicht jeden Tag zu Gesicht. (Bild: Pixabay

Auf den Spuren von Timon und Pumbaa

Eine weitere Möglichkeit, die Flitterwochen in ein Abenteuer zu verwandeln, sind Safaris. Es gibt viele interessante Länder, welche sich für vielfältige Rundreisen eignen, erzählt Scharrenbroich. Vor allem Südafrika und Namibia seien prädestiniert für Rundreisemöglichkeiten in Kombination mit Safaris. Sich in einen Jeep zu setzen und die unendliche Weite, die üppige Vegetation und exotische Tiere in freier Wildbahn zu beobachten, ist Natur pur und kann sehr aufregend sein.

Der Höhepunkt einer jeden Safari ist, wenn man die «Big Five», zu Deutsch «die grossen Fünf», zu Gesicht bekommt. Dazu gehören der Elefant, der Büffel, das Nashorn, der Leopard und der König der Tiere, der Löwe. Sie alle haben keine natürlichen Feinde, ausser den Menschen, und werden darum als «die grossen Fünf» bezeichnet.

Eines der bekanntesten Wildschutzgebiete Afrikas ist der Krüger Nationalpark in Südafrika. Er ist vor allem wegen seiner Lodges beliebt, die als Ausganspunkt und Zwischenstation für verschiedene Safari-Touren dienen. Bei den Lodges ist für jedermann etwas dabei. Die Angebote reichen von der rustikalen Hütte bis hin zur luxuriösen Villa mit privatem Pool und Aussicht über die südafrikanische Steppe.

Man sieht den mächtigen Vulkan Arenal in Costa Rica
Unberührte Dschungellandschaften und Vulkane: Das ist Costa Rica. (Bild. Freepik)

Dschungeltour, Vulkanbesteigung – und dann aufs Surfbrett

Für Frischvermählte, die lieber ein Land auf eigene Faust entdecken, eignet sich Costa Rica bestens. «Das Lateinamerikanische Land ist sehr beliebt für Mietwagenrundreisen», erklärt die Geschäftsführerin von BSR Reisen. Mit seiner vielfältigen und abwechslungsreichen Pflanzen- und Tierwelt gibt es in Costa Rica viel zu entdecken.

Gerade für Dschungelfans ist Costa Rica ein Muss. Rund ein Viertel des Landes besteht aus geschütztem Regenwaldgebiet und bietet so ein sicheres Zuhause für viele bedrohte Tierarten. Im Landesinneren findet man mehrere Vulkane, darunter den eindrücklichen Vulkan Arenal. Einige davon sind bis heute aktiv und können mit Tourguides bestiegen werden.

Sobald man das Land ausgiebig mit einem Mietwagen erkundet hat, lohnt es sich noch ein paar Tage an einem der kilometerlangen Traumstrände zu verbringen. Nachdem man gerade die ersten abenteuerlichen Tage als Ehepaar erlebt hat, eignen sich solche Strände perfekt, um die Flitterwochen ausklingen zu lassen und nochmals Energie für den Alltag zu tanken.

Wer jedoch noch nicht genug Action hat, kann sich am Strand ein Surfbrett schnappen und sich im Wellenreiten versuchen. Die Küste Costa Ricas ist bekannt für ihre viele Surfspots mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Vom Anfänger bis zum Vollprofi ist für jeden Surfer ein geeigneter Strand dabei.

Man sieht ein Wohnmobil auf einem Highway in den USA
Mit dem Wohnmobil die USA entdecken ist ein Traum von Vielen. (Bild: Freepik)

Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten

Ein Wohnmobil mieten, und einmal quer durch die USA tuckern. Dieses Gefühl von Unabhängigkeit, dorthin zu fahren wo man möchte und sich an keinen strikten Zeitplan zu binden, muss unglaublich sein. Perfekt, für frisch verheiratete Paare, die das ultimative Freiheitsgefühl suchen.

Die Vereinigten Staaten von Amerika bieten extrem viel zu entdecken. Da lohnt es sich, Speicherplatz auf dem Handy oder der Kamera zu schaffen. An jeder Ecke wartet nämlich eine weitere Sehenswürdigkeit, die es Wert ist, auf einem Foto festgehalten zu werden.

Wo man startet, spielt absolut keine Rolle. Sei es nun in Boston, im Nordosten des Landes, oder in Los Angeles, im Südwesten der USA. Jeder der 50 Bundesstaaten ist einzigartig und einen Besuch wert. Es kommt natürlich ganz darauf an, was man sucht. Ist man ein Bergfloh, sollte man sich auf die «Mountain States» mit den Rocky Mountains konzentrieren. Die Vielfalt in diesen Staaten ist gross. Sie reicht von der lebhaften Stadt Denver bis hin zu idyllischen Bergwelten an der Grenze zu Kanada in Montana.

Steht man eher auf heisses Klima, ist ein Trip durch den Süden des Landes empfehlenswert. Man startet zum Beispiel in Los Angeles und durchquert die endlosen Weiten auf dem Weg durch die heissesten Bundesstaaten, wie zum Beispiel Arizona. Diese bieten weit mehr als nur trockene Steppen mit ein paar Grashalmen und dürren Bäumchen. Die bekannteste Sehenswürdigkeit in dieser Region ist wohl der Grand Canyon. Wer kennt sie nicht, die riesigen Schluchten aus rötlichem Gestein und den geschwungenen Flussläufen. Wer nach einem Adrenalinkick auf der Suche ist, sollte sich im Bungee-Jumping in einem der Canyons versuchen. Die spektakuläre Kulisse lässt die Herzen aller Freifall-Fans höherschlagen. 

Miami sollte man definitiv mit einbauen in eine Tour durch den Süden der USA. Die Metropole eignet sich perfekt um die vergangenen Tage im Wohnmobil kokosnussschlürfend am Miami South Beach Revue passieren zu lassen.

Man sieht Santorini mit seinen weissen Häusern und blauen Dächern.
Santorini ist eines der vielen Aushängeschilder Griechenlands. (Bild: Pixabay)

Flitterwochen während der Pandemie

Während der letzten zwei Jahren wurde das Reisen aufgrund der Corona-Pandemie erschwert und teils sogar verunmöglicht. Die ständig wechselnden Einreisebestimmungen der verschiedenen Länder machten das Planen einer Hochzeitsreise zu einer heiklen Angelegenheit, die jederzeit ins Wasser fallen könnte.

Die Lösung: Man bleibt in der Schweiz oder zumindest in Europa, wo man die Lage besser im Blick hat, als auf der anderen Seite des Globus. «Aufgrund der Pandemie und den Einreisebeschränkungen war Europa in den letzten beiden Jahren wieder ein grosses Thema für Hochzeitsreisen», bestätigt Nicole Scharrenbroich. Zu den angesagtesten Destinationen würden Griechenland und Sardinien gehören.

Sich auf eine der über 3000 griechischen Inseln als Ziel der Flitterwochen zu einigen, ist praktisch unmöglich. Jedoch muss man sich auch gar nicht entscheiden, denn: Inselhüpfen in der Ägäis eignet sich bestens, um den Rucksack mit möglichst vielen Eindrücken zu füllen. Durch das Bereisen verschiedener Inseln lassen sich auch Trubel und Entspannung gut kombinieren.

Eine solche Reise könnte in etwa so aussehen: Zuerst fliegt man für ein paar Nächte auf die lebhafte und für ihr Nachtleben bekannte Insel Mykonos. Danach geht es mit dem Schiff weiter zu einem der wohl pittoresksten und bekanntesten Orte Griechenlands, Santorini. Die schneeweissen Häuser mit ihren blauen Dächern an den steilen Hügeln sind auf der ganzen Welt berühmt. Zum Abschluss der Hochzeitsreise geht es nach Kreta um an den Stränden nochmals so richtig die Seele baumeln zu lassen.