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So rüsten Sie Ihr Haus nachhaltig um

Viele Einfamilienhausbesitzer machen sich aktuell Gedanken, wie sie künftig auf erneuerbare Energien setzen und dabei langfristig Kosten einsparen können. Schon mit kleinen Investitionen ist einiges möglich. Eine Energieberatung hilft bei der Umsetzung.

Lennart
Langer
Sonntag, 10. Juli 2022, 10:00 Uhr Sponsored Content
Schon mit kleinen Massnahmen kann viel Energie gespart und die Energieeffizienz gesteigert werden.
Foto: PD

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit der Glattwerk AG.

«Das Ziel ist es, den Leuten aufzuzeigen, wo sie Kosten einsparen können», sagt Sandro Huber. Er ist Energieberater bei der Glattwerk AG in Dübendorf und spürte zuletzt einen starken Anstieg der Nachfrage nach Energieberatungen. Nicht nur der Krieg in der Ukraine und der damit einhergehende Anstieg der Gas- und Ölpreise waren dafür verantwortlich. Auch das neue Energiegesetz des Kantons Zürich hat zur Folge, dass sich Hauseigentümerinnen und -eigentümer frühzeitig um ihre langfristige Energieversorgung kümmern möchten.

Das neue Gesetz, das ab September in Kraft treten wird, verlangt, dass Heizungen mit fossilen Brennstoffen, die einen hohen CO2-Ausstoss haben und damit das Klima belasten, nicht mehr ersetzt werden dürfen. Ausnahmen gibt es nur in gewissen Härtefällen, wenn etwa die Kosten für ein neues klimaneutrales System im Vergleich zu einer Öl- oder Gasheizung über die gesamte Lebensdauer um mehr als fünf Prozent höher sind.

Energieberater Sandro Huber rät jedoch nicht zu einem überhasteten Umstieg, sondern zu einer langfristigen Planung der Umrüstung auf erneuerbare Energien, die sowohl nachhaltig als auch finanzierbar ist.

Individuelle Berechnung

Ein positiver Effekt für viele Hausbesitzerinnen und -besitzer: Über die gesamte Lebensdauer gesehen, sind klimaneutrale Systeme wie eine Luft-Wasser- oder eine Erdsonden-Wärmepumpe nicht nur nachhaltiger und umweltfreundlicher, sondern oft auch günstiger als die bisherigen Systeme. Die Anschaffungskosten sind zwar deutlich höher als bei Öl- oder Gasheizungen, diese lassen sich langfristig aber amortisieren, da im Betrieb weniger Kosten anfallen. Hinzu kommen Fördergelder durch den Bund, die Kantone und die Gemeinden, die bei einer Umrüstung auf erneuerbare Energien beantragt werden können.

Porträtfoto von Sandro Huber, Energieberater bei der Glattwerk AG in Dübendorf.
Sandro Huber ist Energieberater bei der Glattwerk AG in Dübendorf.
Foto: PD

Die Berechnungen sind im Einzelfall jedoch sehr individuell, da sie stark vom Zustand des Gebäudes abhängen. Hier kommt die Energieberatung ins Spiel. «Denn ohne Beratung läuft man Gefahr, eine überdimensionierte Heizung einzubauen», sagt Huber. Denn das optimale Heizungsmodell hängt auch von der Leistung und dem Wirkungsgrad des Systems ab. Je besser die generelle Energieeffizienz des Gebäudes ist, desto weniger Energie benötigt die Heizung.

GEAK ergänzt Impulsberatung

Die Energieberatung besteht im Wesentlichen aus zwei Elementen: der Impulsberatung und der Klassifizierung der Liegenschaft nach dem Gebäudeenergieausweis der Kantone (GEAK). Mit einer kostenlosen Impulsberatung soll die optimale Heizungsvariante gefunden werden. Sie basiert auf einer Checkliste des Bunds und berücksichtigt auch Energiepreise, die Wartungskosten sowie die Förderbeiträge.

Mit dem GEAK wird einerseits der Ist-Zustand des Gebäudes bewertet und andererseits eine Klassifizierung nach der Energieeffizienz vorgenommen. Zusätzlich zur daraus resultierenden Energieetikette kann ein Beratungsbericht, der GEAK Plus, erstellt werden, bei dem auf das Gebäude zugeschnittene Modernisierungsvarianten in verschiedenen Stufen erarbeitet werden. Diese beziehen sich nicht nur auf die Heizungsmodelle, sondern auch auf Sanierungskonzepte der Gebäudehülle.

«Wichtig ist eine etappenweise Planung»
Sandro Huber, Energieberater

Denn meistens ist es mit dem Ersatz der Heizung allein nicht getan. Alte Häuser sind oft schlecht isoliert, wodurch viel Energie verpufft. Das ist nicht nur ineffizient und nicht nachhaltig, sondern auch teuer. Die vorgeschlagenen Modernisierungsvarianten beinhalten deshalb Massnahmen wie die Isolation des Fussbodens oder der Fassade oder den Ersatz der Fenster und Türen.

Zusätzliche Massnahmen an der Haustechnik, wie etwa die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach, die den Strom für den Betrieb der Wärmepumpen liefern kann, werden meistens erst in der ausführlichsten Modernisierungsvariante gemäss GEAK empfohlen. Der Energieberater weist aber auch darauf hin, dass bereits mit kleinen Massnahmen viel Energie eingespart werden kann. Sei es durch eine Reduktion der Temperatur im Haus oder durch den Umstieg auf moderne Heizungsventile, die eine individuelle Beheizung der einzelnen Räume erlauben.

Sandro Huber empfiehlt ausserdem, den Ersatz der Heizung und eine energieeffiziente Umrüstung des Gebäudes nicht erst dann in Betracht zu ziehen, wenn die Heizung bereits am Ende ihrer Lebensdauer angelangt ist: «Wichtig ist eine etappenweise Planung.» Denn nur schon mit der Sanierung der Gebäudehülle lasse sich auch bei bestehenden Heizsystemen viel Energie einsparen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.glattwerk.ch

Energiestrategie 2050
Mit der Energiestrategie 2050 hat die Schweiz ihre Energiepolitik neu ausgerichtet. Dadurch sollen der schrittweise Ausstieg aus der Kernenergie und ein sukzessiver Umbau des Schweizer Energiesystems bis 2050 ermöglicht werden. Dies, ohne die bisher hohe Versorgungssicherheit der Schweiz zu gefährden. Die Energieeffizienz soll künftig deutlich erhöht, der Anteil der erneuerbaren Energien gesteigert und die energiebedingten CO2-Emissionen sollen gesenkt werden. Zudem dürfen keine Rahmenbewilligungen zum Bau neuer Kernkraftwerke erteilt werden.

Die Glattwerk AG setzt sich als Energieversorgerin für Dübendorf und Gockhausen für eine kontinuierliche und nachhaltige Umsetzung der Energiestrategie 2050 ein.