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Top 5 am Freitag

Die besten fünf Biere der Region

Top 5 am Freitag heisst: «Züriost» sucht das beste, lustigste, wüsteste, belangloseste Was-Auch-Immer der Region. Heute starten wir - anlässlich des Tages des Biers - mit Oberländer Hopfen und Malz.

David
Kilchör
Freitag, 30. April 2021, 11:40 Uhr Top 5 am Freitag

Tag des Biers - Zeit für ein Bier-Tasting aus der Region. Wir haben uns durch Biere folgender Brauereien oder Anbieter probiert:

  • Uster Braukultur AG
  • Sudwerk Pfäffikon
  • Bier im Berg (BiB), Weisslingen
  • Monster Bräu, Dübendorf
  • Brüll Bier, Tagelswangen
  • Jucker Bier, Seegräben
  • Keller Bier, Wetzikon
  • Illauer Punt

Diese fünf Biere sind unsere ersten «Top 5 am Freitag».

Brasserie Keller Wetzikon - Festbier

Nicht ganz hell, aber auch nicht Amber, ein Märzen halt, ist Peach Kellers Festbier aus Wetzikon ein fein balanciertes, cremiges Produkt. Die Fanbase von Kellers Brauerei ist - gemäss «Züriost»-Community - gross. Und das zu Recht. Malznoten sind sehr präsent, der Hopfen etwas weniger. Dadurch fehlt ihm ein bisschen die Komplexität, dafür ist es umso süffiger.

Uster Braukultur AG - Züri Hell

Die Ustermer Brauerei ist nicht unbedingt als allzu experimentell oder gar mutig bekannt; Ustermer Bier soll eine möglichst breite Masse ansprechen. Ihr Züri Hell fällt da ein bisschen aus dem Rahmen, gelangt es doch mit angenehmen Zitrusfruchtnoten auf die Zunge, danach purzelt es würzig in den Abgang. Ein ganz eigenes Profil, das dieses Helle von anderen Mitstreitern abhebt. Das Züri Hell ist ein Heimlifeiss.

Bier im Berg Weisslingen - Sam N'1

Bier im Berg macht mit seinen belgischen Bieren Sachen, die sich Otto Normalverbraucher hierzulande nicht so gewohnt ist. Das Sonderbier Sam N'1 ist als Belgian White konzipert, bringt damit frische Zitrusgeschmäcker auf die Zunge und auch eine würzige Wärme. Geht runter wie Butter, insbesondere im Sommer.

Sudwerk Pfäffikon - Summit IPA

IPAs sind im Trend, das Sudwerk hat früh damit angefangen und das Genre mit seinem Summit entscheidend mitgeprägt. Während viele IPAs die gefälligen Fruchtsäuren von Pfirsich bis zur Orange aus dem Hopfen ziehen wollen, betont Sudwerk die Bitterstoffe. Das mag auf Anhieb befremden, wird aber mit jedem Schluck gefälliger und vielschichtiger. Ein tolles Bier.

Monster Bräu Dübendorf - Blauer Pirat

Der Name ist einfach schon der Knaller: «Blauer Pirat». Man will alleine deswegen, dass das Ding gewinnt. Doch dann muss es auch liefern. Denn je höher die Erwartungen, desto tiefer der Fall. Der blaue Pirat liefert aber in der Tat: Die frischen Fruchtnoten, elegant eingebettet in ein warmes Malzmeer, dazu kleine Kraut-Feuerwerke da und dort auf der Zunge. Ein derart ausgetüfteltes und elegantes Bier, so erfrischend und wiedertrinkbar, entdeckt man vielleicht einmal im Jahr. Wenn überhaupt.

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