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Betrieb bis 2025/26

Rettungsdienst Winterthur errichtet neuen Standort in Weisslingen

Bis 2025/26 hat der Rettungsdienst Winterthur einen neuen Standort. Dieser liegt in Weisslingen. Die Zuständigen sprechen von einer strategisch guten Lage.

Redaktion
Züriost
Donnerstag, 04. August 2022, 14:03 Uhr Betrieb bis 2025/26

In der dicht besiedelten Region rund um Illnau-Effretikon betreibt der Rettungsdienst Winterthur seit 2014 die dezentrale Wache Süd-West. Da der bisherige Standort im Kemptthal nicht mehr den Anforderungen entsprach, suchte der Rettungsdienst einen neuen Standort. Und fand schnell eine ideale Lösung, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Die neue Wache liegt etwas ausserhalb von Weisslingen. Von da aus könnten alle Einsatzorte in den entsprechenden Gemeinden wie auch im Tösstal innerhalb der vorgegebenen Hilfsfrist erreicht werden.

Strategisch gute Lage

«Die Suche nach einer neuen Lösung gestaltete sich einfacher als gedacht», erklärt Markus Huggler, Leiter des Rettungsdienstes Winterthur. «Am Schluss ging es schnell. Wir konnten den neuen Standort innert kürzester Frist und praktisch betriebsbereit übernehmen. Die Infrastruktur an der Illnauerstrasse 30 beim Brauiweier war grösstenteils vorhanden. Aufwand und Kosten halten sich deshalb in Grenzen.»

Der Standort in Weisslingen liege strategisch gut heisst es; dank bestens ausgebauten Strassen könne die Region rund um Illnau-Effretikon wie auch das Tösstal schnell erreicht werden.

Weisslingen ist indes vorerst nur als Übergangslösung gedacht, ist der Mitteilung zu entnehmen. Die Wache Süd-West wird voraussichtlich 2025/26 definitiv in das neue Feuerwehrgebäude von Illnau-Effretikon ziehen.

«Ob wir für das Tösstal eine zusätzliche Wache evaluieren», ergänzt Huggler, «oder die Wache beim Brauiweier nach 2025/26 weiterbetrieben, können wir erst sagen, wenn wir die Hilfsfristen über mindestens ein Jahr hinweg ausgewertet haben.»

Standort Kemptthal wird aufgegeben

Auf der Wache in Weisslingen werde ein Zweierteam mit Rettungswagen rund um die Uhr einsatzbereit stehen. Das stelle sicher, dass der Rettungsdienst die Einsatzorte in 90 Prozent aller Fälle, bei denen eine Lebensgefährdung vermutet wird oder feststeht, vom Moment des Alarms an innerhalb von fünfzehn Minuten erreicht.

«Diese Hilfsfrist entspricht den Vorgaben des Interverbands für Rettungswesen und der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich», erklärt Markus Huggler. Zeitgleich zum Bezug der Wache Weisslingen gibt der Rettungsdienst seinen Standort in Kemptthal auf, den er seit 2014 betrieben hat.

«Die Voraussetzungen waren nicht mehr gegeben», führt Huggler weiter aus. «Die ehemalige Produktionsstätte von Maggi und später Givaudan hat sich seit einiger Zeit zu einem lebhaften und kulturellen Areal gewandelt. Durch die vielen Veranstaltungen auf dem Gelände von «The Valley» ist für uns das hindernisfreie Ausrücken nicht mehr gewährleistet.» (erh)

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