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Festessen aus Resten

Samstagsmarkt in Uster zum Thema Nachhaltigkeit

Verschiedene Stände stellen am kommenden Samstag konkrete Möglichkeiten für einen nachhaltigen Konsum vor. Ein Festessen aus Überschüssen zeigt, was aus nicht mehr verkäuflichen Lebensmitteln gezaubert werden kann – Uster tischt auf!

Redaktion
Züriost
Montag, 02. Mai 2022, 15:40 Uhr Festessen aus Resten
Frisches Gemüse wird gewaschen
Uster tischt auf: Der Samstagsmarkt vom 7. Mai steht unter dem Motto Nachhaltigkeit.
Foto: PD

Rund ein Drittel aller essbaren Lebensmittel in der Schweiz wird nicht verwertet und endet als Lebensmittelabfall. Dieser sogenannte «Food Waste» unseres Landes beträgt rund drei Millionen Tonnen pro Jahr und entspricht etwa dem Gewicht von einer Million Nashörnern. Dagegen möchte die Stadt Uster zusammen mit dem Verein «foodwaste.ch» und dessen Projektreihe «Deine Stadt tischt auf» ein Zeichen setzen.

Von 11 bis 14 Uhr laden sie am 7. Mai an der Gerichtsstrasse zu einem Festessen aus einwandfreien Überschüssen ein. Ab 8.30 Uhr sind alle willkommen, an der «Schnippelparty» vor Ort bei den Essensvorbereitungen zu helfen.

Denn «Food Waste» reduzieren, bedeute Ressourcen schonen und einen Beitrag zu Klimaschutz und Ernährungssicherheit leisten, wie die Stadt in einer Mitteilung schreibt.

Lokale Organisationen für einen nachhaltigen Lebensstil

Rund 15 lokale Organisationen präsentieren an verschiedenen Marktständen ihre Projekte und Aktivitäten für ein nachhaltigeres Leben in Uster. Mit dabei sind:

  • die Clean Walkers Uster
  • Fair Trade Town
  • Foodsharing Zürioberland
  • Kleidertausch (reformierte Kirche)
  • Klimastreik Zürcher Oberland
  • les cigales Tischtuch-Nähatelier
  • Ludothek Uster
  • Marktschwärmerei
  • reCIRCLE
  • re-serviert
  • Transition Uster
  • Usterplus
  • Unverpackt Zürioberland.

Um Ressourcen zu schonen und Abfälle zu vermeiden, arbeitet die Stadt Uster neu mit reCIRCLE. In Zusammenarbeit mit dem Unternehmen soll die Verwendung von Mehrweggeschirr bei Take-Away-Betrieben und Veranstaltungen gefördert werden. Dies entspriche auch einer Empfehlung des Ustermer Bürgerpanels für mehr Klimaschutz.

Mit einem eigenen Stand wird zudem ein Jahr «Fair Trade Town Uster» gefeiert. Im Mai des letzten Jahres hatte die Stadt die Auszeichnung erhalten, mit der sie für ihr Engagement für fairen Handel ausgezeichnet wurde. So können am Stand verschiedene Teesorten aus fairem Handel degustiert werden. (erh)

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