nach oben

Anzeige

Diese 5 Augenkrankheiten treten oft auf

Veröffentlicht am: 04.02.2022 – 07.00 Uhr

Ein grosses Problem besteht darin, dass jeder Mensch Augenkrankheiten bekommen kann. Es gibt auch kaum Möglichkeiten, diesen Problemen vorzubeugen. Das Einzige, was jeder machen kann, ist, die Augen nicht zu stark zu belasten. Beispielsweise schädigt eine stundenlange Bildschirmarbeit die Augen. Aber auch ätzende Dämpfe und andere schädliche Substanzen sollten möglichst von den Augen ferngehalten werden. Doch bei den meisten Augenerkrankungen gibt es keine Möglichkeit der Vorbeugung. Nachfolgend werden einige Krankheiten dieser Art aufgelistet.

Viele Menschen leiden an einem Glaukom

Das Glaukom ist eher als Grüner Star bekannt. Von dieser Krankheit werden sehr viele Menschen betroffen. Das Problem bei diesem Augenleiden besteht in einem erhöhten Augeninnendruck. Dieser kann so stark werden, dass es zu einer Schädigung des Sehnervs kommt. Das führt zu einer Erblindung. Besonders tückisch am Glaukom ist, dass die betroffene Person nichts davon spürt. Es treten keine Schmerzen auf und die Sehschärfe verringert sich nicht sofort. Frühzeitig erkannt wird dieses Problem nur durch eine Kontrolle beim Augenarzt. Der  Experte Dr. Nagy  empfiehlt daher, einmal jährlich eine Kontrolluntersuchung durchführen zu lassen. Wird ein erhöhter Augeninnendruck rechtzeitig erkannt, lässt er sich mit geeigneten Tropfen senken, sodass keine dauerhaften Schäden zu befürchten sind.

Die altersbedingte Makuladegeneration

Wie die Bezeichnung schon verrät, handelt es sich um eine Augenerkrankung, die zumeist bei älteren Menschen auftritt. Wie alle weiteren Organe altern die Augen ebenfalls. Das führt bei einigen Menschen zum partiellen Absterben der Netzhaut. Diese Krankheit macht sich jedoch rechtzeitig bemerkbar. Folgende Symptome deuten darauf hin:

  • Verringerung der Sehschärfe
  • Kontraste verschwimmen
  • Im Sehzentrum erscheint ein grauer Bereich
  • Bilder wirken sehr unscharf

Tritt bei älteren Patienten eine Verringerung der Sehleistung auf, sollten sie sich nicht einfach damit abfinden. Ein Besuch beim Augenarzt ist auf jeden Fall sinnvoll. Wird eine Makuladegeneration rechtzeitig diagnostiziert, gibt es einige Therapiemöglichkeiten. Mit Medikamenten oder einer Laserbehandlung lässt sich der Verfall der Netzhaut zumeist deutlich verlangsamen. Eine Heilung ist zwar nicht möglich, aber durch eine fachgerechte Behandlung behält der Patient viele Jahre lang seine Sehkraft.

Der Katarakt wird auch Grauer Star genannt

Ebenfalls sehr oft tritt der Graue Star, der fachmännisch  Katarakt  genannt wird, auf. In den meisten Fällen sind ältere Menschen davon betroffen. Hin und wieder tritt diese Krankheit aber auch bei jüngeren Patienten auf. Der Betroffene spürt es zumeist durch eine deutliche Verschlechterung der Sehschärfe. Zudem werden Farben nicht mehr richtig erkannt. Der Blick kommt den Patienten etwas eingetrübt und sehr unscharf vor. Der Graue Star entsteht durch eine Eintrübung der Linse. Vermeiden lässt sich diese Erkrankung nicht. Erst dann, wenn die Sehschärfe sehr schlecht geworden ist, kann eine Behandlung erfolgen. Unter einer örtlichen Betäubung wird die eingetrübte Linse entfernt und eine neue eingesetzt. 

Falls ohnehin schon eine Fehlsichtigkeit aufgetreten war, kann diese durch den Einsatz der neuen Linse gleichzeitig korrigiert werden. Menschen, die eine Behandlung des Grauen Stars hinter sich gebracht haben, benötigen hinterher zumeist keine Sehhilfe mehr.

Hordeolum und Chalazion

Unter diesen Begriffen kann sich kaum jemand etwas vorstellen. Umgangssprachlich ist diese Krankheit eher als Hagel- oder Gerstenkorn bekannt. Dabei verstopfen Talgdrüsen in den Augenlidern und es treten Entzündungen auf. Auslöser sind in den meisten Fällen Bakterien. Deshalb ist eine derartige Augenerkrankung auch sehr ansteckend. Zunächst hat der Patient das Gefühl, dass sich ein Fremdkörper im Auge befindet. Dann beginnt es stark zu tränen und es treten Schmerzen auf. Morgens sind die Augen zumeist stark verklebt und lassen sich nur schwer öffnen.

In der Regel heilen Gersten- und Hagelkörner selbstständig wieder ab. In sehr hartnäckigen Fällen ist eine vom Augenarzt verschriebene antibakterielle Salbe hilfreich, um den Heilungsprozess zu beschleunigen. Zudem tötet die Salbe die Bakterien ab, sodass die Ansteckungsgefahr verringert wird.

Retinopathie wird durch Diabetes ausgelöst

Ein lang anhaltender hoher Blutzuckerspiegel führt zu Schäden an Nerven und Blutgefässen. Das passiert auch in den Augen. Insbesondere die Netzhaut wird davon betroffen. Es bilden sich Schwellungen und Auswüchse. Diese führen zu einer erheblichen Verringerung der Sehschärfe. Deshalb sollten Diabetiker in regelmässigen Abständen zur Kontrolle einen Augenarzt aufsuchen. Dieser gibt ein paar Tropfen in die Augen, um die Pupillen zu erweitern. Dann kann er sich die Netzhaut ansehen. Auf diese Weise wird eine Retinopathie rechtzeitig erkannt. Die beste Behandlungsmethode besteht darin, den Blutzuckerspiegel besser einzustellen. Der Augenarzt kann aber auch eine Behandlung mit Medikamenten oder Laserstrahlen einleiten. Je früher er damit beginnt, desto besser ist es für den Patienten.


Dieser Artikel wurde automatisch aus unseren alten Redaktionssystemen auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: servicedesk@zol.ch

Kommentar schreiben

Bitte geben Sie ein Kommentar ein.

Wir veröffentlichen Ihren Kommentar mit Ihrem Vor- und Nachnamen.
* Pflichtfeld

Anzeige

Anzeige