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Foto: eazmusic.com / PD

Wetziker Rapper macht Song mit Snoop Dogg

Manche Märchen werden eben doch wahr: Dem in Wetzikon aufgewachsenen Musiker EAZ ist jetzt vermutlich DER grosse Karriereschritt gelungen. Gemeinsam mit dem US-Rapper Snoop Dogg rappt er auf dessen neuem Album. Wie es dazu kam? Es könnte unspektakulärer nicht sein.

Foto: eazmusic.com / PD

Veröffentlicht am: 16.12.2021 – 09.17 Uhr

Es ist die brennendste News der Schweizer Musikbranche: Der Oberländer Rapper EAZ hat mit der US-amerikanischen Musikgrösse Snoop Dogg den Song «Make Some Money» in den Orbit geschossen. Der Clou: EAZ rappt auf Schweizerdeutsch.

«SRF Virus» postet bereits kurz nach dem Release ein Interview mit dem Wetziker auf Instagram. Das Projekt sei entstanden, weil Snoop Dogg für sein neues Album «Algorithm – Global Edition» weltweit auf der Suche nach Künstlern gewesen sei, erklärt EAZ im Video.

«Den müssen wir haben»

Sein Musiklabel habe dem Superstar dann einfach zwei EAZ-Songs zum Probehören zugeschickt. « Snoop und sein Team haben dann gesagt, den müssen wir auf dem Album haben», so der 28-Jährige. 

Mit dem Texten und Reimen begann der im Stadtteil Kempten aufgewachsene EAZ im Primarschulalter. Er machte bei kleineren Musikveranstaltungen mit und zeigte sein Können auf Social Media und YouTube – veröffentlichte Musik gratis.

US-Projekt kam überraschend

Sein Durchsetzungsvermögen verschaffte ihm mit den Jahren Ansehen im hiesigen Business. Auftritte auf grossen nationalen Bühnen und Kooperationen mit landesweit erfolgreichen Musikern folgen.

EAZ, mit bürgerlichem Namen Arber Rama, ist also bereits ein Begriff in der Schweizer Hip-Hop-Szene.  Das Projekt mit Snoop Dogg kommt dennoch überraschend und ohne Vorankündigung.

Via Social Media verkündet Rama seinen Fans schliesslich die Neuigkeit und zeigt sich dabei überwältigt: «Das ist ein Statement an mich selbst und ein Startschuss für die nächsten Schritte», schreibt er zum Video, das als eine Art Danksagung direkt an Snoop Dogg gerichtet ist.

Ehrgeizig, wie er ist, ist ihm für den weiteren Verlauf seiner Karriere viel zuzutrauen. Wie er selbst erzählt, haben ihn vor zehn Jahren noch alle ausgelacht, als er sagte, er wolle eine Kooperation mit Snoop.  «Aber j etzt müssen alle begreifen, dass ich es geschafft habe.» 


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