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Zwei Windräder vor einer Bergkulisse in der Schweiz.

« Es geht nämlich darum, jetzt beziehungsweise innert möglichst kurzer Zeit den Ausbau erneuerbarer Energien voranzutreiben.» (Symbolbild) Pixabay

Leserbrief

Auf fossile Energieträger zurückzugreifen, kostet uns langfristig viel mehr als eine Lösung mit Windrädern

« Es geht nämlich darum, jetzt beziehungsweise innert möglichst kurzer Zeit den Ausbau erneuerbarer Energien voranzutreiben.» (Symbolbild) Pixabay

Veröffentlicht am: 15.12.2023 – 14.15 Uhr

Die Russiker Gemeindeversammlung vom vorletzten Montag war sicher eindrücklich bezüglich der Anzahl Teilnehmer. 511 sind sehr viel für eine Gemeindeversammlung, wenig aber im Verhältnis zur Beteiligung bei Urnengängen. Es ist anzunehmen, dass der Auslöser für das zahlreiche Erscheinen die Initiative gegen die Windenergie war. Es ging hier aber nicht um 1000, 700 oder 300 Meter Abstand zur Bauzonengrenze, sondern grundsätzlich um die Ablehnung der Windkraft, denn mit 1000 Metern ist die ganze Gemeinde gesperrt.

Wegen fortgeschrittener Stunde gab es nur wenige Voten, die Meinungen waren gemacht. Zusammengefasst: Die Russiker wollen ihre Wohnqualität zugunsten einer sicheren Stromversorgung nicht aufgeben. Letzteres wurde gar nicht wirklich thematisiert. Man geht davon aus, dass es sicher irgendeine andere Lösung gibt, dass wir ja noch genügend Zeit haben, um zum Beispiel neue Atomkraftwerke zu entwickeln, die risikofrei sind und sogar mit altem Atomabfall zuverlässig bis in alle Ewigkeit Strom produzieren werden.

Aussagen von kompetenten Personen wie Bundesrat Rösti oder Axpo-Chef Brand werden in den Wind geschlagen: Es geht nämlich darum, jetzt beziehungsweise innert möglichst kurzer Zeit den Ausbau erneuerbarer Energien voranzutreiben. Potenzial hat dabei vor allem die Solarenergie, aber gerade für den Winter ist die Windenergie eine sinnvolle ­Ergänzung. Wasserkraft ist bereits sehr gut ausgebaut, neue Staumauern sind kaum besser als Windräder.

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