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Küchensystem vor dem Take-off

Die Bucher Leichtbau AG aus Fällanden hat das Küchensystem für die neue Langstrecken-Flotte der Swiss entwickelt.

Dienstag, 09. Februar 2016, 19:13 Uhr

Nicht nur für die Swiss war das Flaggschiff aus dem Boeing-777-Programm eine Premiere. Auch ihre Lieferanten mussten sich erst an den amerikanischen Flugzeugtyp gewöhnen. Einer davon war die Bucher Leichtbau AG aus Fällanden. Das KMU mit 200 Mitarbeitern in der Schweiz ist spezialisiert auf Lösungen in Leichtbauweise für die Luftfahrt. Weltweit beschäftigt die Bucher Gruppe 320 Mitarbeiter. Konkret entwickelt das Unternehmen sogenannte «Galleys». Das sind platzeffiziente, robuste und möglichst leichte Küchensysteme an Bord von Flugzeugen. «Dabei handelt es sich um Monumente mit Verstaumöglichkeiten, Arbeitsflächen, Auszugstischen und Waschbecken», erklärt CEO Beat Burlet. Die Küchengeräte wie Kühlschränke, Öfen oder Kaffeemaschinen, im Fachjargon «Inserts» genannt, fertigt Bucher Leichtbau nicht. Der Startschuss zur Entwicklung fiel im Juni 2014. Bucher Leichtbau hatte beim Ausschreibungsverfahren der Swiss den Zuschlag bekommen. Zwei Wochen nach Vertragsunterschrift legten die Entwickler los. Als Erstausrüster legte Boeing den Zeitrahmen fest und begleitete den Prozess. Mehr dazu lesen Sie im ZO/AvU vom Mittwoch, 10. Februar 2016.

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