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Die hohe Kunst des Gärtnerns

«Lenny ist...» im Gartenkurs

Die hohe Kunst des Gärtnerns

Haben Sie sich auch schon gefragt, wie Sie die Gartenarbeit bequemer gestalten können? Eine Lösung ist das Hochbeet. Es schont nicht nur den ­Rücken, sondern hat auch noch viele weitere Vorteile, wie ein Kursbesuch im Garten-Center Meier in Dürnten verrät.

Lennart
Langer
Samstag, 27. April 2019, 08:00 Uhr «Lenny ist...» im Gartenkurs

Züriost ist offizieller Medienpartner von «Meiers Rootshow».

10 Uhr morgens an einem Samstag im April im Garten-Center Meier in Dürnten. Trotz nasskaltem Wetter herrscht schon reger Betrieb. Eigentlich wie immer, wenn im Frühling die Natur wieder zu blühen beginnt.

Im Raum «Rosmarin» kämpft Elsa Ferstl gerade noch mit dem Laptop. Schon mehrmals sei der an diesem Morgen ausgestiegen. Doch die technischen Schwierigkeiten lächelt die Agrarbiologin weg. Sie hält nicht zum ersten Mal einen Kurs ab und hat genug Routine.

Schonend für den Rücken

Langsam füllt sich der Kursraum. Auf einer Leinwand leuchtet das Thema des Tages: «Das Hochbeet – die erhöhte Art des Gärtnerns». Rund 30 Personen haben sich für die Lektion angemeldet.

Die Kursteilnehmer werden von Elsa Ferstl begrüsst. Die studierte Agrarbiologin aus Wien kommt gleich zur Sache und zählt die Vorteile eines Hochbeets auf: Die Bepflanzungsmöglichkeiten sind zahlreich, die Platzierung des Beets ist individuell auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten möglich, und die Vegetationsperiode kann mit geschickter Bepflanzung um Wochen ausgedehnt werden. Doch ein Vorteil sticht für Ferstl besonders heraus: «Ein Hochbeet schont den Rücken.»

Weniger Unkraut

Beim Aufbau eines Hochbeets kann mit Mäusegittern, Drai­nagevlies und Noppenfolie dafür gesorgt werden, dass das Beet gut vor Wetter und Nagern geschützt ist. Hochbeete sind vor allem in der naturnahen Bepflanzung beliebt und bringen durch die erhöhte Lage den natürlichen Vorteil mit, dass weniger Unkraut wächst. Denn der Samenflug findet hauptsächlich in Bodennähe statt.

Bei der Platzierung des Hochbeets sollte das möglicherweise grosse Gewicht berücksichtig werden. Grössere Mengen an Erde sind schwer, und diese Last kann gerade auf Balkonen pro­blematisch sein. Allerdings gibt es auch kleinere Exemplare speziell für den Balkon.

Damit die Pflanzen spriessen, ist nicht nur die Platzierung des Hochbeets, sondern auch der Pflanzen und deren Platzierung entscheidend. Elsa Ferstl empfiehlt eine Bepflanzung nach dem Prinzip «Nord-Süd». «Pflanzen, die den Schatten vertragen, können abgedeckt sein», erklärt die Agrarbiologin. Kleinere Pflanzen, die viel Licht und Sonne benötigen, sollten im Beet südlich eingesetzt werden. 

Variantenreiche Modelle

Nach dem Theorieteil folgte die Studie am Objekt. Hochbeete gibt es in allen möglichen Grössen, Formen und Farben aus Holz, Stahl oder Aluminium. Metall wird dabei gerade im Sommer stark erhitzt. Ein Vorteil für mediterrane Pflanzen, die es heiss mögen, wie etwa Kräuter.

Das Highlight des Kurses erfolgte am Schluss. Ein grosses Hochbeet soll mit verschiedenen Salaten und Gemüse bepflanzt werden. Die Kursteilnehmer dürfen dabei gleich selbst Hand anlegen und sich die Hände schmutzig machen. Auch für Elsa Ferstl ist die praktische Arbeit am Beet nach wie vor eine Lieblingsbeschäftigung, wie sie verrät. Reich an Informationen und praktischen Beispielen verlassen schliesslich zufriedene Kursteilnehmer das Garten-Center Meier. Sie sind nun gerüstet für die Gartenarbeit im Frühling – und können diese dank der Tipps von Elsa Ferstl etwas bequemer angehen.

Das Garten-Center Meier bietet das ganze Jahr über verschiedene Kurse zu wichtigen Themen rund um Haus und Garten an. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen finden Sie unter www.gartenkurse.ch  

Video: Chiara Coniglio

Wettbewerb «Meiers Rootshow»: Nur noch bis Samstag!

Zum Firmenjubiläum verlost das Garten-Center Meier in Dürnten 125 Bäume im Gesamtwert von 25 000 Franken. Mit der Teilnahme leisten Sie einen persönlichen Beitrag für mehr Biodiversität. Wer auch zu den 125 Gewinnern gehören möchte, wählt schnell noch einen Platz aus, an dem es noch einen Baum braucht.

Die Idee zur Baumpflanz­aktion sei im vergangenen heissen Sommer entstanden, erklärt Geschäftsführer Erwin Meier-­Honegger. Gesucht seien Plätze, wo ein Baum gut hinpassen würde, aber noch niemand da ist, der ihn bezahlt. «So können wir unsere Umwelt auf einfachste Art und Weise etwas lebenswerter machen», so Meier-Honegger. Die 25 wertvollsten Standorte werden von einer Expertenjury unter Berücksichtigung von Biodiversitätsgesichtspunkten ausgewählt.

So machen Sie mit

Suchen Sie sich Ihren Lieblingsplatz in der Region aus: zu Hause im Garten, der Lieblingsaussichtspunkt, der Spielplatz der Kinder, beim Schulhaus, neben dem Vereinslokal oder einem anderen Treffpunkt. Die Auswahl ist gross, und der Fantasie sind (fast) keine Grenzen gesetzt. Reichen Sie Ihren Namen, die Adresse des Pflanzorts sowie ein Bild der Situation ein.

Teilnehmen können Sie noch bis zum 27. April auf rootshow.ch.

 

Mitmachen