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Bahnhof Bubikon soll Begegnungszone werden

Gemäss einer Befragung will die Bubiker Bevölkerung den neu gestalteten Bahnhof vermehrt als Begegnungsortnutzen.

Freitag, 05. Juni 2015, 08:36 Uhr

Im Auftrag der Gemeinde Bubikon führte die Jugendorganisation Mojuga eine Sozialraumanalyse zum neuen Bahnhofplatz Bubikon durch, wie es in einer Mitteilung der heisst. Ziel der Befragung war es, die Befindlichkeiten, Bedürfnisse, Ängste und Potenziale rund um die Nutzung und Weiterentwicklung des Bahnhofareals zu erkennen.

Unbenutzte Kehrplatzfläche

Die Umfrage zeigte, dass der neue Bahnhof nicht ausschliesslich von Pendlern genutzt werde. Auch Anwohner oder Arbeitende und Kunden von Läden sind regelmässig auf dem Bahnhofplatz anzutreffen. Hinzu kommen Jugendliche und ältere Menschen, die sich länger vor Ort aufhalten.

Die konkreten Aufenthaltsorte sind der Perron, die Sitzgelegenheiten bei den Bushaltestellen, der Vorplatz des Kioskes und die Sitzgelegenheiten beim Güterschuppen. Die Fläche rund um den Kehrplatz ist momentan gänzlich unbelebt und unbenutzt. Dort fehlen einladende Angebote, die zum Verweilen einladen, wie es weiter heisst.

Bessere Verkehrssicherheit erwünscht

Um aus dem neuen Bahnhofplatz eine veritable Begegnungszone zu machen, fehlen gemäss der Umfrage Läden und Cafés oder Verweilangebote wie grosse Holzsitzbänke oder Sitzecken. Zu überprüfen wären auch regelmässige, Identität stiftende Gemeindeanlässe, Events oder Feste.

Viele Befragte bewerteten die potenzielle Begegnungszone als gefährlich. Dies hat insbesondere mit der Unklarheit der Verkehrsregeln und Richtlinien zu tun. Hierfür könnte eine bessere Signalisation der Verkehrs- und Begegnungszone, beispielsweise durch farbliche Kennzeichnungen am Boden, geprüft werden.

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