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Ein Mann mit einem Shotglas in der Hand.

Ist es die eigene Freiheit, auch ungesunde Lebensmittel zu konsumieren, oder soll der Staat eingreifen? Foto: Pixabay

Staatliche Regulierung ungesunder Produkte

Nachdem der Alkohol teurer wurde, nahmen Todesfälle ab

Hersteller von Produkten, die die Umwelt oder Gesundheit schädigen, übertragen die Verantwortung auf die Konsumenten. Dabei ist ihr Einfluss grösser als der von Regierungen.

Ist es die eigene Freiheit, auch ungesunde Lebensmittel zu konsumieren, oder soll der Staat eingreifen? Foto: Pixabay

Veröffentlicht am: 23.04.2023 – 10.00 Uhr

Wenn über die Regulierung ungesunder Produkte diskutiert wird, werden oft Einwände vorgebracht, die aus dem Standardrepertoire der Industrie stammen. Die verbreitetsten Statements – und was von ihnen zu halten ist.

«Was der Bürger konsumiert, geht den Staat nichts an»

Zunächst klingt es einleuchtend: Wofür der Bürger sein hart erarbeitetes Geld ausgibt, ist seine Angelegenheit. Nur wird dabei übersehen: Was der Einzelne konsumiert, «ist bereits zu einem grossen Teil die Angelegenheit von anderen», wie Nason Maani, Public-Health-Forscher der Universität Edinburgh, sagt. Denn die Möglichkeiten, aus denen der Bürger wählt – die Produkte, deren Preise und Verfügbarkeit sowie die sozialen Normen, die deren Konsum beeinflussen –, haben kommerzielle Unternehmen geprägt.

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