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Thumbnail der Serie «Frag den Doktor» mit der Onkologin Prof. Dr. med. Ursula Kapp.

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Dem Krebs seinen Schrecken nehmen

Die Diagnose Krebs ist für Betroffene oft ein grosser Schock. Aber: Moderne und individualisierte Therapien sollen dabei helfen, die Heilungschancen bei Krebserkrankungen zu erhöhen und den Verlauf der Krankheit kontrollierbar zu machen.

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Veröffentlicht am: 07.02.2023 – 10.43 Uhr

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In der Schweiz erkrankt zurzeit jede fünfte Person mindestens einmal in ihrem Leben vor dem 70. Lebensjahr an Krebs. Noch immer ist eine Tumorerkrankung hierzulande nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache. Krebs hat viele Gesichter und zeigt sich bei jeder betroffenen Person unterschiedlich. Umso wichtiger ist eine gezielte und individuelle Behandlung.

Am GZO Spital Wetzikon wird das gesamte Spektrum an Krebserkrankungen abgeklärt und therapiert. «Am häufigsten behandeln wir Brust-, Prostata-, Lungen- und Darmkrebs», sagt Ursula Kapp, Chefärztin der Klinik für Onkologie und Hämatologie am GZO Spital Wetzikon. «Aber auch hämatologische Erkrankungen begegnen uns häufig.»

Stellt die Hausärztin oder der Hausarzt einen unklaren Befund fest, wird die Patientin oder der Patient an das GZO-Onkologie-Zentrum zur diagnostischen Abklärung überwiesen. Hier steht den Spezialistinnen und Spezialisten eine grosse Anzahl an Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. «So können wir den Personen in der Region hochmoderne und wohnortnahe Krebstherapien in einer menschlichen und angenehmen Atmosphäre bieten.»

Molekulare Untersuchungen

Damit an unterschiedlichen Orten dieselbe Qualität der Behandlungen angeboten werden kann, hat ein internationales Expertenteam Behandlungsalgorithmen und Therapieschemata festgelegt. Nach diesen internationalen Standards wird auch am GZO Spital Wetzikon gearbeitet.

In den meisten Fällen muss aus dem Tumor eine Gewebeprobe entnommen werden, um die genaue Therapiemethode bestimmen zu können. Mittels molekularen Untersuchungen wie des «Next Generation Sequencing» ist es möglich, genetische Veränderungen des Tumors zu erkennen. «Das erlaubt uns, die Therapie auf mögliche Begleiterkrankungen und die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten abzustimmen», so die Onkologin.

Interdisziplinärer Austausch

Wie sich die Krebstherapie schliesslich zusammensetzt, hängt zudem von der Art des Krebses, der Aggressivität des Krebsleidens und vom Stadium ab. «Viele Tumorerkrankungen müssen multimodal behandelt werden. Das bedeutet, dass ein operativer Eingriff, eine Bestrahlung und eine medikamentöse Behandlung wie die Chemotherapie in der Regel die Bestandteile der Behandlung sind», erklärt
Kapp.

Prof. Dr. med Ursula Kapp, Chefärztin Klinik für Onkologie und Hämatologie am GZO Spital Wetzikon
Prof. Dr. med Ursula Kapp, Chefärztin der Klinik für Onkologie und Hämatologie am GZO Spital Wetzikon. PD

Im sogenannten Tumorboard wird die Behandlung dann gemeinsam mit Fachexpertinnen und -experten unterschiedlicher Disziplinen und auch Institutionen wie des Universitätsspitals Zürich, des Kantonsspitals Winterthur und des Zentrums für Radiotherapie Rüti besprochen und festgelegt.

Mit der Weiterentwicklung moderner Therapien hoffen Ursula Kapp und ihr Team, dass die Heilungsrate bei Krebstherapien steigt und unheilbare Tumorerkrankungen zu einer chronischen, kontrollierbaren Krankheit werden – und Krebs damit seinen Schrecken verliert.

Wie wird Krebs heute behandelt? Bei den Tumortagen Winterthur am 17. und 18. Februar können sich Interessierte direkt bei verschiedenen Fachexpertinnen und -experten informieren. Mehr Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie unter www.tumortage.ch.

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