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Strickhof-Kurs Rindertaping - Rosmarie Aeschlimann zeigt den LandwirtInnen das Taping an den Kuehen.

An der landwirtschaftlichen Schule in Lindau wird das Tapen von Rindern unterrichtet. Das pinkfarbene Blüemli kommt unter anderem bei Schmerzen sowie chronischen Beschwerden zum Einsatz. Foto: Madeleine Schoder

Tiermedizin in Lindau

Mit bunten Klebestreifen gegen Euterschwellungen und Prellungen

Was im Profi- und Amateursport nicht mehr wegzudenken ist, wird auch im Kuhstall salonfähig: Taping. Ein Augenschein bei einem Kurs am Strickhof.

An der landwirtschaftlichen Schule in Lindau wird das Tapen von Rindern unterrichtet. Das pinkfarbene Blüemli kommt unter anderem bei Schmerzen sowie chronischen Beschwerden zum Einsatz. Foto: Madeleine Schoder

Veröffentlicht am: 29.03.2024 – 15.36 Uhr

«Behältst du im Auge, was deine Kollegin macht? Oder hältst du bloss den Kuhschwanz zur Seite?» Kursleiterin Rösmi – «in meinen Kursen duzen wir uns!» – rückt resolut ihre Brille zurecht. «Die eine klebt, die andere kontrolliert», wiederholt sie mit erhobener Stimme. «Zum Glück üben wir heute am Braunvieh und nicht etwa an hochbeinigen Holsteinkühen», sagt sie etwas leiser, «da komm selbst ich kleine Person noch rauf.»

«Tapen am Rind» heisst der Kurs, der an diesem Dienstag erstmals am Strickhof in Lindau stattfindet. Referentin Rosmarie «Rösmi» Aeschlimann ist medizinische Masseurin mit eidgenössischem Fachausweis. Mit Christian Stucki, Matthias Sempach, Kilian Wenger und Mättel Glarner hat die Bernerin schon so manch einen Schwingerkönig fit fürs Sägemehl gemacht. Daneben hat sie eine Ausbildung zur Pferdephysiotherapeutin absolviert. Die flexiblen Klebestreifen setzt sie aber nicht nur zur Heilung von Sportlern und Pferden ein, sondern auch von Hunden und – eben – Rindern.

Strickhof-Kurs Rindertaping - Rosmarie Aeschlimann zeigt den LandwirtInnen das Taping an den Kuehen.
Kursleiterin Rosmarie «Rösmi» Aeschlimann (vorne rechts) gibt Hilfestellung beim Tapen. Foto: Madeleine Schoder
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