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Die reformierte Kirche Uster feiert ihr 200 jähriges Bestehen mit einem Poetry Slam.

Pfarrerin Manuela Schäfer ist mit ihrem Auftritt vielleicht doch noch etwas nahe an der Predigt dran.  Foto: Simon Grässle

Poetry-Slam und Jesus

So wird die Kirche Uster mit Worten «beslammt»

Wortakrobatik in einem reformierten Gotteshaus. Ein Wettstreit zwischen gestandenen Slam-Poetinnen und dichtenden Pfarrern. Ob das Konzept funktioniert?

Pfarrerin Manuela Schäfer ist mit ihrem Auftritt vielleicht doch noch etwas nahe an der Predigt dran.  Foto: Simon Grässle

Veröffentlicht am: 04.02.2024 – 09.24 Uhr

Poesie trifft auf Theologie, Wortkunst auf rhythmisierte Predigt. Im Programm steht, es soll ein frecher und humorvoller Abend werden: Routinierte Slam-Poeten wie Valerio Moser oder Gina Walter werden auf Pfarrer und Pfarrerinnen treffen – sie werden miteinander und gegeneinander «slammen» und mit Wortakrobatik um sich werfen.

Der Ustermer Slam-Poet Jonas Balmer steht neben dem Taufstein und eröffnet den Abend mit den Worten «Ihr seht toll aus, und ich klinge gut». Seine Stimme habe noch nie so fest gehallt bei einer Veranstaltung.

Tatsächlich ist die Akkustik in der Kirche etwas gewöhnungsbedürftig. Balmer fügt an: «Und ich wollte schon immer einmal neben einem Steinhaufen auftreten.» Damit meint der junge Ustermer nicht das Taufbecken, sondern einen kleinen Hügel mit aufgetürmten Felsbrocken.

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