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Bildkombo: Landschaftsbild mit hellem, saftig grünem Hügel und schönen kleinen Häusern am Fuss des Hügels. Der Himmel ist voll mit dunklen Wolken. Oben rechts in einem weiss umrandeten Kreis das Porträt von Eveline Rüegg.

Eveline Rüegg und ihr Trauer-Café. Fotos: diverse

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Diese Turbenthalerin will, dass Trauer nicht nur auf dem Friedhof stattfindet

Eveline Rüegg setzt sich von Berufs wegen viel mit dem Thema Trauer auseinander. Sie will mit dem Tabu aufräumen, das damit zusammenhängt, und ruft in Rikon ein «Truur-Kafi» ins Leben.

Eveline Rüegg und ihr Trauer-Café. Fotos: diverse

Veröffentlicht am: 01.02.2024 – 14.49 Uhr

Ein Kind weint, wenn sein erstes Haustier stirbt. Es ist wütend, wenn sein Lieblingsteddy verloren geht. Es tobt und schreit, wenn das Gspändli die selbst gebaute Sandburg kaputt schlägt. Dass es in jedem Fall seine Trauer zeigt und den Emotionen freien Lauf lässt, ist selbstverständlich. Ist normal.

Aber: «Ab einem gewissen Alter ist das nicht mehr erwünscht», sagt Eveline Rüegg. Es gelte die Erwartungshaltung, dass man einfach funktioniere. Für Trauer bleibe oft kein Platz, schon gar nicht in Gesellschaft.

Als diplomierte Trauer- und Sterbebegleiterin erlebt sie aber immer wieder, wie Dämme brechen und die Menschen beginnen, über ihr Inneres zu reden. «Ich glaube, die Trauer und das Sterben sind in unserer Gesellschaft zu sehr tabuisiert», betont sie.

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