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Der Kantonsrat will die Erträge aus den Versteigerungen von Autonummern künftig in eine andere Kasse umleiten.

Diese Nummer brachte bisher am meisten ein: Jemand blätterte vor einem Jahr für das Blechschild ZH 100, präsentiert von Mario Fehr, nicht weniger als 226’000 Franken hin. Foto: PD

Auktionen von Kontrollschildern

Eine Nummer war rekordverdächtig, das Jahr aber eine Enttäuschung

Die Versteigerung von speziellen Zürcher Autonummern spült Jahr für Jahr Millionen in die Staatskasse. Nun sinken die Erlöse erstmals wieder.

Diese Nummer brachte bisher am meisten ein: Jemand blätterte vor einem Jahr für das Blechschild ZH 100, präsentiert von Mario Fehr, nicht weniger als 226’000 Franken hin. Foto: PD

Veröffentlicht am: 08.01.2024 – 10.09 Uhr

Ist der Boom vorbei? Bei den wöchentlichen Versteigerungen von ZH-Blechschildern haben Autofans im vergangenen Jahr weniger Geld ausgegeben als in den Vorjahren. Mit 4,9 Millionen Franken lag der Jahreserlös so tief wie seit drei Jahren nicht mehr.

Die höchste Summe – 5,5 Millionen – wurde im Jahr 2022 ausgegeben. Gleichwohl ist die Summe immer noch fast doppelt so hoch wie vor dem Jahr 2018. Dann fiel der Entscheid, die ZH-Nummern unter 1000 für Auktionen freizugeben, was viel Dynamik erzeugte. Heute sind gut 200 dreistellige Nummern im Verkehr.

Im Jahr 2023 spülte die Autonummer ZH 50 am meisten Geld in die Staatskasse: 202’000 Franken. Das ist die zweithöchste je im Kanton Zürich bezahlte Summe. Ein Jahr zuvor hatte ein zahlungskräftiger Autofahrer sogar 226’000 Franken für das Schild mit der Aufschrift ZH 100 hingeblättert. Vielleicht war es auch eine Autofahrerin – das Strassenverkehrsamt macht keine Angaben zum Geschlecht der Auktionsteilnehmenden.

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