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Pema Wangyal in seiner Bleibe in Kollbrunn.

Seit er das Tibet-Institut in Rikon verlassen hat, sitzt Pema Wangyal oft in seiner Bleibe in Kollbrunn und betet für die ganze Welt. Foto: Madeleine Schoder

Tibetischer Mönch in Kollbrunn

Er wohnt auf sechs Quadratmetern

Pema Wangyal ist aus dem Tibet-Institut in Rikon ausgezogen und hat ein Meditationszentrum eröffnet. Er lebt am Existenzminimum, fürchtet sich aber nicht, zu scheitern.

Seit er das Tibet-Institut in Rikon verlassen hat, sitzt Pema Wangyal oft in seiner Bleibe in Kollbrunn und betet für die ganze Welt. Foto: Madeleine Schoder

Veröffentlicht am: 30.10.2023 – 15.54 Uhr

Pema Wangyal schläft hinter einem grauen Vorhang in einer Ecke seines Meditationszentrums – auf etwa sechs Quadratmetern. Sein Bett: 90 mal 200 Zentimeter. Sein Kleiderschrank: ein roter Hartschalenkoffer. Sein Büro: ein Drucker und ein Nachttischchen mit einem Computerbildschirm, daneben ein paar Gebetsketten, ein Handyladekabel und die Post der letzten Tage.

Der 47-Jährige ist tibetisch-buddhistischer Mönch. 2006 ist er im Auftrag der tibetischen Exilregierung in die Schweiz gekommen und hat fast 17 Jahre lang im Tibet-Institut in Rikon gelebt; letzten Frühling ist er ausgezogen. Seither schlägt er sich in seinem Zentrum beim Bahnhof Kollbrunn mit Meditations- und Yogaunterricht durch und ringt mit dem weltlichen Leben.

Tibet-Institut schränkte ihn ein

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