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Schwarz-Weiss-Aufnahme der Sprengung der Herz-Jesu-Kirche 1963 in Uster.

1963 wurde die Herz-Jesu-Kirche in Uster dem Erdboden gleichgemacht. Heute steht hier die St.-Andreas-Kirche. Foto: Comet Photo/ETH-Bildarchiv

Wertvoller Zeitzeuge

Stadtarchiv Uster übernimmt Zifferblatt der Herz-Jesu-Kirche

143 Kilogramm Sprengstoff machten die Ustermer Herz-Jesu-Kirche vor 60 Jahren dem Erdboden gleich. Doch einige Teile des Gotteshauses haben bis heute überlebt.

1963 wurde die Herz-Jesu-Kirche in Uster dem Erdboden gleichgemacht. Heute steht hier die St.-Andreas-Kirche. Foto: Comet Photo/ETH-Bildarchiv

Veröffentlicht am: 30.09.2023 – 12.56 Uhr

Es gab einst Zeiten, als Kirchen in der Schweiz zu klein wurden für die vielen Gläubigen. Erst 60 Jahre ist es her, dass die Pfarrei Uster ihre Herz-Jesu-Kirche abbrach, um Platz für einen grösseren Neubau zu schaffen: die heutige St.-Andreas-Kirche.

Die 1884 feierlich eingesegnete, in neugotischem Stil gehaltene Herz-Jesu-Kirche war Anfang der 1960er Jahre bereits sanierungsbedürftig und zu klein für die wachsende Zahl Katholiken in Uster und Umgebung. Eine Expertise der Empa kam damals zum Schluss, dass die erst knapp 80-jährige Kirche für eine Erweiterung und Sanierung ungeeignet und ein Abbruch die sinnvollste Lösung sei.

143 Kilo Sprengstoff

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