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Wildbiene auf Blume.

In Schwerzenbach werden im Februar 2024 sieben Wildbienenhotels errichtet. Insgesamt gibt es in der Schweiz 600 Wildbienenarten. Foto: PD

Bienenhotels in Schwerzenbach

«Wildbienen brauchen keine Luxushotels»

Schwerzenbachs Biodiversität wird um sieben Wildbienenhotels reicher – ob die Bienen dann auch wirklich einziehen, bleibt offen.

In Schwerzenbach werden im Februar 2024 sieben Wildbienenhotels errichtet. Insgesamt gibt es in der Schweiz 600 Wildbienenarten. Foto: PD

Veröffentlicht am: 14.09.2023 – 13.21 Uhr

Einzelinitiative «Schutz der Artenvielfalt – Rettet die Bienen» in Schwerzenbach

– Am 27. Mai 2019 wird von den Grünen Rahel Pfeuti und Thomas Wälchli die Einzelinitiative «Schutz der Artenvielfalt – Rettet die Bienen» eingereicht.
– Am 7. März 2021 stimmt das Stimmvolk der Initiative zu und bewilligt einen Kredit in Höhe von 150'000 Franken.
– Das Konzept «Schutz der Artenvielfalt – Förderung der Biodiversität 2022–2024» wird von der Fachgemeinschaft Ökologie, Umwelt und Natur im November 2022 erstellt.
– Am 12. Juni 2023 bewilligt der Gemeinderat in Schwerzenbach einen Kredit von 35'000 Franken für die Anschaffung von sieben Wildbienenhotels. 

Herr Gilgen, Sie sind Biologe und setzen für die Gemeinde Schwerzenbach die Initiative «Schutz der Artenvielfalt – Rettet die Bienen» um. Der Gemeinderat hat nun 35’000 Franken für sieben Wildbienenhotels bewilligt. Handelt es sich um Luxusherbergen?

René Gilgen: Nein, Wildbienen brauchen keine Luxushotels. Sie geraten aber unter Druck, da die Zersiedelung ihren Lebensraum schrumpfen lässt und die fehlenden Blumenwiesen zu Nahrungsknappheit führen. Die sieben geplanten Wildbienenhotels bieten den nötigen Wohnraum. Auf zwei Metern Höhe und einem Meter Breite sind verschiedene Nistplätze angelegt, wie beispielsweise Module mit Totholz oder Lehm, mit Ziegelsteinen oder mit abgestorbenen Pflanzenstängeln. Unter den Hotels gibt es dann Sandhaufen – Wildbienen leben auch dort.

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