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Massnahmen gegen Vogelgrippe

Hühner müssen ab Montag im Stall bleiben

Sie ist wieder da, die Vogelgrippe. Der Bund zieht deshalb jetzt zwar noch nicht die Notbremse, tritt aber kräftig aufs Bremspedal, was die Eindämmung der Ausbreitung angeht.

Agentur
sda
Sonntag, 27. November 2022, 11:05 Uhr Massnahmen gegen Vogelgrippe
Mehrere braune Hühner auf einer Wiese.
Ab nächster Woche gilt eine Beschränkung des Auslaufs auf Bereiche, die vor Wildvögeln geschützt sind. (Symbolbild)
Foto: Pixabay

Der Bund hat schweizweite Massnahmen gegen die Vogelgrippe angeordnet. Dies teilte das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) mit. Zuvor war die Tierseuche in einer privaten Tierhaltung im Kanton Zürich aufgetreten.

Mit den vorbeugenden Massnahmen wolle der Bund die weitere Ausbreitung der Seuche verhindern. Die Anordnung der Schutzmassnahmen erfolge in Absprache mit den Kantonen. Es geht demnach insbesondere darum, den Kontakt zwischen Wildvögeln und Hausgeflügel zu verhindern.

Ab kommendem Montag gilt deshalb für alle Geflügelhalter in der Schweiz eine Beschränkung des Auslaufs des Hausgeflügels auf Bereiche, die vor Wildvögeln geschützt sind. Hühner müssen getrennt von Gänsen und Enten gehalten werden, und der Zutritt zu den Tieren muss auf das Notwendigste reduziert werden. Geflügelmärkte und Ausstellungen sind verboten.

Die Massnahmen für Nutztier- und Hobbyhalter gelten vorerst bis 15. Februar 2023, wie das BLV weiter mitteilte.

Tote Vögel bitte melden

Der aktuell zirkulierende Virusstamm H5N1 ist nach heutigem Erkenntnisstand nur in äusserst seltenen Fällen und nur bei sehr engem Kontakt auf den Menschen übertragbar. Geflügelprodukte wie Poulet-Fleisch und Eier können gemäss den Angaben bedenkenlos konsumiert werden.

Wer tote Wildvögel findet, sollte sie aber aus Sicherheitsgründen grundsätzlich nicht berühren. Das BLV empfiehlt den Findern, die toten Tiere der Wildhut, der Polizei oder dem Veterinärdienst zu melden.

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