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Keine Toten

So oft bissen Giftschlangen schweizweit zu

Giftschlangen sind hierzulande nur schwer zu Gesicht zu bekommen. Wer eine in freier Wildbahn sieht, hat Glück. Wer gebissen wird – Pech. Aber nur ein bisschen.

Agentur
sda
Montag, 07. November 2022, 11:53 Uhr Keine Toten
Kreuzotter mit mosaikartiger Haut schlängelt sich durch verdorrtes Gras.
In der Schweiz gibt es unter den acht einheimischen Schlangenarten zwei freilebende Giftschlangen: Die Kreuzotter (hier im Bild) und die Aspisviper.
Foto: Pixabay

2021 hat die Stiftung Tox Info Suisse 48 Schlangenbisse bei Menschen registriert. Einer dieser Bisse zog schwere Symptome nach sich. Tote gab es nicht. 43 Mal bissen einheimische Giftschlangen in freier Wildbahn zu.

Die restlichen fünf Bisse verursachten ungiftige exotische Schlangen, welche als Haustiere gehalten wurden. Diese Zahlen sind dem neuesten Bulletin des Bundesamts für Gesundheit (BAG) zu entnehmen. Sie stützen sich auf Angaben von Tox Info.

Von 18 Fällen wurde die Schwere der Symptome gemeldet. Drei Bisse verliefen asymptomatisch, sechs mit leichten Symptomen, acht mittelschwer und einer schwer. Neben den Menschen wurden demnach sieben Hunde von giftigen einheimischen Schlangen gebissen. Dabei zeigte einer der Vierbeiner schwere Symptome und ein anderer verendete.

In der Schweiz gibt es unter den acht einheimischen Schlangenarten zwei freilebende Giftschlangen: Die Kreuzotter und die Aspisviper. Ihre Bisse stellen dank Gegengiften kein lebensbedrohliches Problem mehr dar. In der Schweiz ist seit 1961 niemand mehr am Biss einer der beiden einheimischen Vipernarten gestorben.

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