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Covid-19-Auffrischimpfung

Zweiter Booster ab nächster Woche möglich

Ein Grossteil der Bevölkerung hat bereits Antikörper gegen Sars-CoV-2 entwickelt. Doch der Schutz gegen schwere Krankheitsverläufe lässt vor allem bei älteren Personen mit der Zeit nach. Unter anderem für diese Personengruppe empfiehlt das BAG den Booster im Herbst.

Agentur
sda
Donnerstag, 06. Oktober 2022, 10:49 Uhr Covid-19-Auffrischimpfung
Eine Spritze, die in den Oberarm gesetzt wird.
Für die Impfungen sind zwar die Kantone zuständig, die Kosten übernimmt allerdings der Bund.
Foto: Pixabay

Ab kommendem Montag steht der Bevölkerung die Covid-19-Auffrischimpfung zur Verfügung. Das Bundesamt für Gesundheit und die Impfkommission empfehlen sie in erster Linie besonders Gefährdeten und dem Gesundheitspersonal.

Aber auch alle Personen ab 16 Jahren können sich impfen lassen. Für die Impfungen sind die Kantone zuständig. Die Kosten für die auch gegen die Omikron-Variante des Coronavirus wirksame Impfung übernimmt der Bund, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitteilte.

Aktuell nehmen sowohl die Meldungen von Infektionen als auch die Zahl der positiven Tests deutlich zu. Das lässt sich auch im nationalen Abwassermonitoring beobachten.

Die Zahl der Covid-19-Patientinnen und -Patienten in Intensivbetten und jene der Todesfälle verharren allerdings weiter auf tiefem Niveau.

«Alter» und «neuer» Impfstoff vermindern Risiko

Für die Auffrischimpfung empfehlen die Behörden grundsätzlich mRNA-Impfstoffe von Moderna oder Pfizer/Biontech oder einen proteinbasierten Impfstoff von Novavax. Zum Impfstart stehen nach BAG-Angaben neben den herkömmlichen Impfstoffen ausreichende Mengen des bivalenten Moderna-Impfstoffs bereit.

Dieser wirkt sowohl gegen die Ursprungsvariante des Coronavirus als auch gegen die Omikron-Untervariante BA.1. Wie das BAG mitteilte, nützten der bisherige und der angepasste bivalente Impfstoff gleichermassen gegen einen schweren Krankheitsverlauf. Weiter empfiehlt das BAG, das eigene Verhalten anzupassen.

Gleichzeitig mit dem Impfstart in den Kantonen beginnt eine nationale Informationskampagne. Sie richtet sich besonders an die gefährdeten Menschen.

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