×

Als schwächliche Kinder im Tösstal Kilos zulegten

Seit Ende des 19. Jahrhunderts erholen sich im Tösstal müde Menschen aus der Stadt. Zu Gast in den Kurhäusern waren auch schlecht ernährte Kinder aus einfachen Verhältnissen.

Redaktion
Tamedia
Ausstellung Ortsmuseum Wila Turbenthal
Schwarz-Weiss Foto von 1950, das eine Ferienkolonie zeigt.
Ferienkolonie Schindlet im Jahr 1950: Während einiger Wochen wurden hier jeweils 50 Kinder «aufgefüttert».
Foto: Chronikarchiv Bauma

Die Tradition der Kurhäuser im Tösstal geht zurück ins 19. Jahrhundert: Schon 1840 waren das Gyrenbad in Turbenthal und das Rosenbad in Wila bekannt für ihre Molkenkuren.

Die Tösstalbahn wurde 1875 eröffnet, sie sollte Arbeiter nach Winterthur bringen, aber sie funktionierte auch in die umgekehrte Richtung: Wila erlebte Ende des 19. Jahrhunderts einen Aufschwung und konnte sich als «Luftkurort für Städter» etablieren. Reiseführer priesen die Hügelwelt des Tösstals mit ihren Naturschönheiten und Wasserfällen als Gegenwelt zu den lärmigen und schmutzigen Städten.

image-abo

Jetzt weiterlesen?

Bereits Abonnent?

Dann schnell einloggen oder registrieren.

Noch kein Abonnent?

Entscheiden Sie sich jetzt für eines unserer Abo-Angebote oder lösen Sie einen Tagespass à 2 Franken.

Digital Abo CHF 13.00/Mt.

Täglichen Zugang zu allen News auf «züriost» und allen Wochenzeitungen als E-Paper

Jetzt abonnieren

Tagespass CHF 3.00

Zugang zu allen News auf «züriost»

Jetzt kaufen