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Corona-Impfung

Booster nur für Rentner, Kranke und Schwangere empfohlen

Der Bund empfiehlt eine zweite Covid-Booster-Impfung nur über 65-Jährigen, Vorerkrankten und Schwangeren explizit – sowie für Menschen, die mit Risikopersonen in Kontakt kommen. Für den Rest der Bevölkerung sei der Nutzen des Boosters überschaubar.

Agentur
sda
Freitag, 09. September 2022, 10:18 Uhr Corona-Impfung
Impfampulle mit der Aufschrift Moderna Vaccine Covid 19..
Bereits Ende August liess das Heilmittelinstitut Swissmedic für die Auffrischimpfung gegen Covid-19 einen neuen Impfstoff des Herstellers Moderna zu.
Foto: Pixabay

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und die Eidgenössische Kommission für Impffragen (Ekif) haben ihre neue Impfempfehlung bekanntgegeben. Hauptziel der zweiten Auffrischimpfung sei es, besonders gefährdete Personen vor schweren Covid-19-Erkrankungen und deren Komplikationen zu schützen, heisst es in einer Medienmitteilung.

Schwer immundefizienten Personen und über Achtzigjährigen wurde die zweite Auffrischimpfung bereits im Frühjahr empfohlen. Liegt diese zweite Auffrischimpfung mehr als vier Monate zurück, so wird für diese Personen eine erneute Auffrischimpfung im Herbst/Winter empfohlen.

Keine Impfempfehlung für Kinder

Zusammenfassend zeigen die aktuellen Daten, dass eine weitere Auffrischimpfung den Schutz vor schweren Verläufen für rund drei Monate wieder anhebt. Ekif und BAG erachten den 10. Oktober 2022 als sinnvollen Zeitpunkt für den Start der neuen Impfkampagne, wie sie schreiben.

«Bei Personen ohne Risikofaktoren besteht im Herbst 2022, verglichen mit Beginn der Pandemie, ein sehr geringes Risiko für schwere Erkrankung», heisst es im Dokument weiter. Deshalb verzichte der Bund im Unterschied zu den Jahren 2020 und 2021 auf eine generelle Impfempfehlung.

Für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren ohne chronische Erkrankungen wird im Herbst 2022 keine Auffrischimpfung empfohlen. Für kleinere Kinder ist noch kein Impfstoff zugelassen.

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