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Der zweite Festival-Tag

Viel Liebe am Rock the Ring: Alle Highlights im Ticker zum Nachlesen

Tag 2 bei Rock the Ring: Die Redaktion von Züriost war auch am Freitag für euch auf dem Festival-Gelände unterwegs. Hier gibt es alle Highlights zum Nachlesen.

Redaktion
Züriost
Samstag, 18. Juni 2022, 00:30 Uhr Der zweite Festival-Tag

Das Wichtigste in Kürze

  • Ugly Kid Joe eröffnete das Festival. Doch nach 45 Minuten hatte die Band die Bühne bereits wieder verlassen – zum Bedauern der Fans.
  • Danach übernahmen die Jungs von Night Ranger das Zepter auf der Stage.
  • Bush kam zur selben Zeit endlich in Hinwil an – Frontsänger Gavin Rossdale enthüllte im Gespräch mit Züriost den wahren Grund für sein verspätetes Erscheinen zum Interviewtermin. 
  • Die Züriost-Crew klapperte die Food-Stände vergeblich nach einem leichten Sommersnack ab. Das Essensmotto hier lautet: heiss, fettig, magenfüllend.
  • Als nächster Act stürmte Bush die Bühne – das Publikum feierte eine Riesenparty in der Abendsonne.
  • Foreigner startet seine Show – drei Minuten zu früh.
  • Die Frauenquote im Lineup gab im Publikum zu reden – denn sie war schlicht nicht vorhanden.
  • Um Mitternacht rockte Megawatt auf Schweizerdeutsch – und beendete den zweiten Festival-Tag unter Jubelrufen der Fans.

Ticker

00:30 Uhr - Wir taumeln ins Bettchen

Die gefühlvollen Texte von Megawatt schwirren der Züriost-Crew noch im Kopf herum, unsere Herzen sind voller Leibe – so verlassen wir nach Mitternacht das Rock-the-Ring-Gelände.

Wir wünschen gute Nacht. Morgen sind wir wieder am Start, wenn das giftige Finale mit Alice Cooper ansteht. Wir sind schon mega nervös.

 

>> Hier geht's zur Berichterstattung über den zweiten Festival-Tag

 

 

 

24:00 Uhr - Berührende Texte

«Es isch eh grossi Ehr», sagt Thomas Graf, der Frontsänger von Megawatt. Anschliessend wird er gleich ein wenig sentimental und präsentiert den Song «Flügel aus Stahl», ein Song, der von einem gewissen Nino inspiriert wurde. Dass die Mundart-Band Musik macht, die Menschen nahe geht, zeige sich dadurch, dass die Songtexte Ereignisse aus dem echten Leben erzählen, sagt Graf. 

Mara, die den Sänger zu Beginn schon interviewen durfte, findet es sehr cool, dass auch Mundart-Rock hier seinen Platz hat. Es ist nicht nur «Lärm», denn man versteht den Songtext sogleich, auch ohne genau hinzuhören. Dass Schweizerdeutscher Rock gut ankommt, merkt man auch dem Publikum an.

 

 

23:45 Uhr - So geht Rock auf Schweizerdeutsch

Die Bündner Gruppe Megawatt macht den Abschluss des heutigen Festival-Abends. Unter lautem Zujubeln begrüssen die Jungs die Fans kurz vor Mitternacht.

23:45 Uhr - Was ist Liebe? Das Publikum hat Antworten

23:30 Uhr - Stimmen aus dem Publikum zum männerdominierten Lineup

Jetzt kommt was Ernstes für zwischendurch.

Kürzlich haben wir darüber berichtet, dass die Frauenquote im diesjährigen Lineup des Rock the Ring schwächelt – sogar schlicht nicht vorhanden ist. Aus diesem Grund hat sich Redaktorin Mara heute Abend unters Publikum gemischt und die Leute nach ihrer Meinung befragt: Ist es ihnen denn überhaupt aufgefallen, dass keine Frauen auf der Bühne stehen?

Sylvia aus Hinwil ist zum ersten Mal am Rock the Ring. «Ich finde es schade, dass keine Frauen dabei sind», sagt sie. Sie hat durch die Zeitung bereits von der Problematik erfahren. «Ich verstehe nicht, weshalb die Veranstalter keine Stellungnahme dazu veröffentlichen möchten», sagt sie.

«Auch Soft-Rock passt hierher»

Sylvias Begleitung Peter teilt ihre Meinung. Auch er versteht die Tatsache nicht: «Es liegt wohl aber nicht im Interesse der Veranstalter, weibliche Acts zu buchen», sagt er. Möglicherweise wäre die Musik dann weniger rockig, mutmasst er. «Aber auch Soft-Rock passt hierher. Das ist doch kein Grund, drauf zu verzichten.» Sein bestes Rock the Ring Festival hätte er vor ein paar Jahren erlebt, als Stefanie Heinzmann aufgetreten sei. 

Auch dem Oberländer Heiri sind die fehlenden Frauen aufgefallen. Er nennt sofort eine Band, die die Veranstalter hätten anfragen können: «Back and Black, eine AC/DC-Coverband, die, wenn ich mich nicht täusche, sogar aus der Schweiz stammt.»

Ralf ist extra aus Luzern angereist. «Die Idee war sehr spontan», sagt er, «denn ich wollte unbedingt Bush sehen.» Dem restlichen Lineup habe er deswegen gar nicht gross Beachtung geschenkt. «Für mich ist die Qualität der Musik wichtig.» Dennoch sei ihm der «eher hohe Altersdurchschnitt hier» ins Auge gestochen: «Wenn Rock the Ring die Bands auf die anwesende Zielgruppe abstimmt, dann kann man wohl nichts anderes erwarten», sagt er.

Viele Gründe für Lineup

Mag es bloss ein Zufall sein? Niemand aus dem Publikum hat die Entscheidung der Veranstalter, ein männerdominiertes Lineup zu kreieren, nachvollziehen können.

Am Donnerstag sagte Markus Simmen, der Pressesprecher des Festivals, dass es vielschichtige Gründe für das Lineup gebe. «Viele Bands hatten wir ja bereits für 2020 gebucht, als die Corona-Pandemie ausbrach. Denen konnten wir nicht absagen.» In der aktuellen Zeit sei es die Priorität, dass die Kultur- und Eventbranche einfach wieder ins Laufen komme. 

>> Hier geht es zum Text über die Frauenquote am Rock the Ring

23:15 Uhr - Alle wollen wissen, was Liebe ist

«I want to know what love is», tönt es von der Bühne – und johlt es vom Riesenrad. Dort sitzen einige Fans, drehen gemütlich ihre Runden - und scheinen den Lovesong-Klassiker in vollen Zügen zu geniessen.

riesenrad

 

Hüenerhuut, oder..?

 

 

23:00 Uhr - Very nice, Foreigner!

«Oh mein Gott, wunderbar!», sagt Frontmann Kelly Hansen in gebrochenem Deutsch zum Abschied – und lässt eine jubelnde und aufgeheizte Meute zurück. Hach, wie schön! Er kommt doch nochmals zurück, um zum Publikum zu sprechen. Sympathisch, sympathisch, Kelly! Dann spielt Foreigner die Zugaben.

22:30 Uhr - Wahre Freundschaft

Mara: Manche sind sogar via Videoanruf mit Freunden verbunden und liefern die Show direkt zu ihnen nach Hause. Das nenne ich mal wahre Freundschaft!

 

facetime

22:15 Uhr - Die Arbeitspause sinnvoll nutzen

Sogar die Rettungskräfte haben ihren Posten verlassen und gönnen sich nun die Show von Foreigner. 

22:00 Uhr - Kein Durchkommen mehr

Mara: Ich wollte mich eigentlich durch die Menschenmasse kämpfen, bis in die vorderste Reihe. Aber, wie ihr seht: Ich habe keine Chance. Es gibt kein Durchkommen mehr. Alle haben auf Foreigner gewartet – ich gebe es zu, ich auch. Das Warten hat sich gelohnt!

21:45 Uhr - Foreigner lieben Schweizer Pünktlichkeit

Sapperlot! Da stürmt Foreigner tatsächlich bereits um 21:42 Uhr auf die Bühne, statt wie geplant um 21:45 Uhr. Die Schweizer Pünktlichkeit hat es den Jungs aus England und Amerika wohl angetan. 

21:15 Uhr - Er wartet geduldig

Mike ist zum zweiten Mal am Rock the Ring. Doch Bushs Musik ist ihm noch zu wenig hart (!) – er freut sich auf den Auftritt der Männer in Jackets: Foreigner. Die stehen als nächstes auf dem Programm, um 21:45 Uhr soll es losgehen.

21:00 Uhr - Alle Augen auf Bush

Das Areal füllt sich mehr und mehr! Bush ist ja auch nicht zu überhören.

Schade ist es noch zu hell, der Rock-Klassiker «Glycerine» (im Video unten zu hören) hätte jede Menge Feuerzeuge verdient gehabt.

 

 

20:45 Uhr - Gavin Rossdale von Bush im Interview

«Ich habe dem Piloten gesagt, er soll schneller fliegen», begründet Gavin Rossdale von Bush seine Verspätung zum Interviewtermin. Im Gespräch mit Erik erzählt er, was er an der Schweiz schätzt.

 

20:15 Uhr - Bush ist am Zug

Hey, mit diesem Mann da vorne auf der Bühne haben wir vorhin gerade noch gesprochen! Wahnsinn. Bush, eine der erfolgreichsten Rockbands aus den 90ern, beginnt pünktlich um 20:15 Uhr mit der Show – und die ist nicht von schlechten Eltern. Seht selbst:

20:15 Uhr - Sonne sinkt, Stimmung steigt

Mit der langsam aber sicher untergehenden Sonne hinter dem Riesenrad erreichen wir auch wieder angenehmere Temperaturgefilde. Das Quecksilber sinkt, die Stimmung steigt. Denn gleich rockt die Band Bush die Bühne.

20:00 Uhr - Mehr Leute als gestern

Heute sind deutlich mehr Leute auf dem Gelände als gestern. Wer sich jetzt kulinarisch verköstigen oder seinen Bierdurst stillen will, muss anstehen. Gestern konnte man sich noch deutlich rascher ein Bierchen (oder ein Wasser) ergattern.

>> Zum Artikel über den ersten Festival-Tag

20:00 Uhr - Die Hoffnung stirbt zuletzt

Erik: Wir haben sie gefunden: die Eistonnen! Nur hat wohl niemand hier deren eigentliches Konzept verstanden. Denn Eis sehe ich weit und breit keines.

eistonne

20:00 Uhr - Blaulicht-Update

Obwohl es heute noch heisser ist als am Vortag, gab es aus medizinischer Sicht bisher nur «leichte Vorfälle», sagen die Sanitäter vor Ort auf Anfrage. Also nichts, was eine Berichterstattung wert wäre, ergänzen sie. Das ist doch mal eine erfreuliche Nachricht.

19:45 Uhr - Erik's Choice

Es ist das Pad Thai geworden. Und ein Wasser. Manche würden zwar behaupten, es sei Bier, aber es ist Wasser, sagt Erik.

19.30 Uhr - Auf Nahrungssuche

Gestern habe ich, Erik, ja den idealen Zeitpunkt verpasst, meinen hungrigen Magen zu füllen. Spoiler: Keine gute Idee, nicht nachmachen. Heute will ich es besser machen, nur was soll ich mir holen? Vor allem in dieser Hitze? Raclette? Ernsthaft? Dafür muss ich doch nicht zu nem Foodstand, sondern kann mir den Käse gleich selber auf den Asphalt legen und schmelzen lassen. Geht wahrscheinlich gleich schnell – oder sogar schneller.

Überhaupt scheint sommerlich leichtes Essen, für jemanden wie mich, der ja nicht zum Vergnügen, sondern zum Arbeiten hier ist, Fehlanzeige. Fackelspiesse, Güggeli, Pad Thai, Käsesandwichs, triefende Burger – bei gefühlt 40 Grad liegt mir das alles zu schwer im Magen. Nur: Essen muss der Mensch. Und von einer Kugel Eis werde ich ja auch nicht satt. Ich halte euch auf dem Laufenden, für was ich mich entschieden habe!

Derweil durfte auch Julia kurz ihren Arbeitsplatz verlassen. Wir wollen ja nicht, dass sie uns ausgehungert unter den Tisch fällt. Als Vegetarierin hat sie sich einen Langos gegönnt – eine ungarische Spezialität. En Guete.

langos

19:15 Uhr - Rätselspass

Einer von den beiden ist ein weltbekannter, gutaussehender Musiker, der um 20.15 Uhr die Mainstage vom Rock the Ring zusammenfaltet. Der andere ist Gavin Rossdale.

gavinrossdale

19:00 Uhr - Es geht zu Gavin Rossdale!

Der Frontman von Bush hat jetzt Zeit für uns, yeah! Und natürlich werden wir ihn auch nach dem Grund für die Verzögerung des Interviews fragen. Eigentlich hätte das ja bereits heute Nachmittag stattfinden sollen. 

In rund 10 Minuten dürfen wir zu nun ihm in den Dressingroom, und den Sänger interviewen. Wir halten euch auf dem Laufenden!

19:00 Uhr - Ein kleiner Riesenrad-Spass

Während Night Ranger in die Saiten haut, gönnt sich Mara einen Ritt auf dem Riesenrad. Die Sicht auf die Stage ist perfekt! Schön, dass Medienschaffende freie Fahrt haben. Hihi.

18:45 Uhr - Die Band Night Ranger übernimmt

Mara: Es geht weiter mit Night Ranger! Die ersten Bässe und Gitarrenriffs ertönen und bringen die Leute gleich dazu, im Takt mitzuwippen. Für mehr reichts in dieser Hitze leider nicht. (Ich hoffe doch, es liegt nur daran.)

18:45 Uhr - Die wirklich wahren Fans

Johanna und Finn sind extra aus Basel angereist. Besonders freuen sie sich auf das Foreigner-Konzert heute Abend. Doch jetzt gilt: Erst mal warten und schwitzen.

Michi

Michis Jacke ist voller Band- und Festivalpatches. Auch von Foreigner gibt es dann noch einen, doch dieser komme dann auf eine andere, weniger harte Rocker Jacke, sagt er. Das ist mal ein wahrer Fan!

18:30 Uhr - Spotify für zwischendurch

Wir sind etwas traurig. Nach nicht mal 45 Minuten haben Ugly Kid Joe die Bühne schon wieder verlassen. Schade eigentlich, wir hatten uns doch gerade mit den Hard-Rockern aus Kalifornien angefreundet.

Immerhin bleibt es heute während den Konzertpausen nicht stumm. Jemand hat ne Spotify-Playliste reingehauen, sodass während des Bühnenumbaus ein Hauch von Musik über den Betzholzkreisel schwebt. A propos Spotify: Wir haben für euch die grössten Hits der Bands hier am Rock the Ring in einer eigenen Playliste zusammengestellt.

>> Hör in die Playliste rein

18:15 Uhr - Ein Schummelblick auf die Bühne

Ihr wolltet schon immer mal wissen, wie wir arbeiten? Hinter einem Absperrzaun. Sebi (links) ist euer Mann für Social Media. Julia bedient diesen Ticker und Paulo schneidet Videos, damit ihr auch heute später wieder alle Highlights nachschauen könnt. Das sind also die Züriost-Gesichter hinter den Kameras, beziehungsweise hinter den Screens. Wir haben übrigens einen mega Blick auf die Bühne. Seht selbst:

Bühnenblick

Naja, etwas geschummelt ist dieser Blick auf die Bühne ja schon... 

Schummeln

Okay, wir sehen zwar nicht mega viel vom Konzert, dafür hören wir es umso besser. Also dann, zurück an die Arbeit...

18:00 Uhr - Fussmassage im Backstage?

Während Ugly Kid Joe die Stage rockt, macht sich Mara auf zum ersten Interview. Sie darf gleich die Schweizer Mundartrocker von Megawatt befragen.

Die sind bereits hier – und das, obwohl sie die letzte Band des Abends sind. Nach Foreigner schliessen sie um viertel vor Zwölf den heutigen Tag. Was sie wohl bis dahin so treiben? Baden im Bier, wie es gestern der Leadsänger von Airborne, Joel O’Keeffe, zelebriert hat? Fussmassage im Backstage-Bereich erhalten? Mara findet es für euch heraus.

Unterdessen füllt sich das Gelände immer mehr. Hoch die Hände, Wochenende ist wohl hier der Grund dafür. Auf der Bühne spielen derweil die Jungs von Ugly Kid Joe mit «Cats in the Cradle» einen ihrer bekanntesten Hits.

17:45 Uhr - So klingen Superstars

17:30 Uhr - Ugly Kid Joe eröffnet das Fest

Intro muss sein. Und das kommt nicht etwa vom Band, sondern Ugly Kid Joe spielt es gleich selbst. Der Auftakt ist gemacht.

17:30 Uhr - Unser heutiges Dreamteam

Mara und Erik sind heute übrigens unsere rasenden Reporter. Gleich mischen sie sich unter die Rock-Fans, um live zu berichten.

17:30 Uhr - Wer bringt schon einen Stuhl mit ans Konzert?!

Am Eingang werden einem nicht nur Getränke, sondern auch Stühle abgenommen. Ist das Publikum etwa schon zu alt, um den ganzen Abend lang zu stehen?

17:15 Uhr - Die Pforten sind geöffnet

Der Einlass hat begonnen. Und oh, wenn wunderts, sofort werden die Bars und Schattenplätze geentert. Und die meisten hätten beim Einlass statt Ohropax wohl lieber ein kühles Blondes. Oder um es mit den Worten des grossen deutschen Fussballers Per Mertesacker zu sagen: Eistonne!

Einlass

16.45 Uhr - Wir suchen den Bandleader

Heute gibt es von uns auch die ersten Interviews mit Bands. Oder sollten wir sagen: Hätte geben sollen? Denn Bush, die britishe Grunge-Band, konnte ihren Termin mit uns um 15.30 Uhr leider nicht wahrnehmen.

Der Grund dafür mutet kurios an: So ist der 56-jährige Frontman Gavin Rossdale noch «verschollen». Oder zumindest nicht mit der Band unterwegs, die auch später hier in Hinwil eintreffen soll. Aber bis zu ihrem Aufritt um 20.15 Uhr dauert es ja auch noch ein bisschen.

16.30 Uhr - Ein Besuch bei den Campern

Der Camping-Platz.

Willkommen an alle da draussen! Noch gut eine Stunde bis hier auf dem Betzholzkreisel der Einlass zum zweiten Tag des Rock the Ring startet. Wir wissen ja nicht, wie es euch geht, aber uns läuft der Schweiss schon in Strömen.

Nicht so «Dinu» und Beat. Die beiden Mittfünfziger haben wir auf dem Campingplatz angetroffen. In aller Seelenruhe sassen die beiden in ihren Klappstühlen am Rande einer Wiese, unter schattenspendenden Bäumen, die Kühltruhe zu ihren Füssen. «Wir müssen aufpassen, dass das Bier nicht irgendwann warm wird», sagt Dinu in breitem Berndeutsch.

Zwei Campingbesucher im Stuhl.

Das Campinggelände wirkt ruhig, idyllisch – aber auch fast ein bisschen verlassen. Rund 50 Leute haben sich entschieden, hier auf dem Acker ihre Zelte aufzuschlagen. «Es ist schon nicht unbedingt das Gelbe vom Ei», meint Beat.

Allerdings habe die Ruhe auch ihre Vorteile: «Hier musst du nicht Anstehen, um aufs Klo gehen oder unter die Dusche hüpfen zu können.» Zudem hätten sie ja ihren Gasgrill dabei. «Irgendwas muss man hier ja machen, wenn schon keine Party läuft.»

Die Ruhe schätzen auch die beiden «Festivaljungfrauen» Ramon und Tino aus Schwyz. Sie waren noch nie mit Camping auf einem Festival und könnten deshalb auch nicht einschätzen, wie es andernorts sei. «Wir mögen unsere Nachbarn, es gibt keine Streitigkeiten, auch nicht um den Platz.»

Zwei Menschen packen ihr Zelt zusammen.

Nur etwas, das vermissen sie alle, auch eine Gruppe aus dem Berner Oberland und Luzern: Einkaufsmöglichkeiten. «Ich muss mit dem Töff Einkaufen fahren. Und der Migros-Automat steht auf dem Festivalgelände.»

Noch ist dieses verlassen – was sich ja aber hoffentlich bald ändert. Wir sind gespannt, auf euch, den Abend und die Bands. Let’s rock!

Die Züriost-Crew am Freitag am Rock the Ring.

16:00 Uhr - Der zweite Festival-Tag startet bald

Gestern ging der erste Tag des grössten Festivals im Oberland erfolgreich über die Bühne. Während Acts wie Airborne und The Hives die Bühne zum Kochen brachten, sorgte Steel Panther für Gesprächsstoff.

Yeah, jetzt freuen wir uns, denn: Heute geht Rock the Ring in die zweite Runde, die Züriost-Crew ist ausgeschlafen und bereit, sich ins Partygerangel zu stürzen. Hier informieren wir euch ab 16:30 Uhr über alle Highlights, Fun-Facts und Aufreger des Abends. 

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