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Ein Abend voller Highlights

Heiss, heisser, Hinwil: Der Donnerstag am Rock the Ring

Schwere Bässe, klirrende Gitarrenriffs und schwarze Lederkluft: Das Festival Rock the Ring ist zurück im Betzholzkreisel. Die Züriost-Crew ist an allen drei Tagen live vor Ort - lesen Sie hier, wie der Donnerstag über die Bühne ging.

Redaktion
Züriost
Freitag, 17. Juni 2022, 00:15 Uhr Ein Abend voller Highlights

Das Wichtigste in Kürze

  • Am ersten Festival-Tag kamen auffällig wenig Rock-Fans nach Hinwil – das riesige Gelände wirkte ziemlich leer.
  • Den Auftakt machte Thunder: Um 17:30 Uhr eröffnete die Londoner Band das Festival.
  • Die Hitze hinterliess Spuren – und forderte am Donnerstag bereits den ersten Tribut.
  • Steel Panther nahm die Stage dann ab 19:15 Uhr ein – und holte direkt Frauen aus dem Publikum zu sich auf die Bühne. 
  • Für Aufregung sorgte Steel Panther, weil die Mitglieder der Band den Frauen auf der Bühne körperlich sehr nahe kamen.
  • Als Airbourne das Zepter übernahm, ging die Stimmung nochmals so richtig durch die Decke.
  • The Hives bildeten dann das Schlusslicht des ersten Festival-Tages. 
  • Good News: Der Abend verlief laut den Blaulichtorganisationen sehr ruhig. 

Ticker

24:00 Uhr - Tschüss, bis morgen

Etwa so wie dieser Festivalgänger sind auch wir jetzt nudelfertig – und verlassen müde, aber glücklich das Gelände. Der Live-Ticker ist somit beendet. Morgen geht’s weiter. Versprochen.

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23:30 Uhr - Abkühlung gefällig?

Talina: Welche Bands spielten noch gleich? Ist auch egal – der wahre Star des Festivals ist sowieso die Migros-Dusche. Und wieso die ihren Namen vorübergehend nicht in «Migrockthering» geändert hat, versteht auch keiner. Liebe Migros, falls du Marketingtipps brauchst: Ich bin am Samstag nochmals am (Mig)Rock the Ring!

23:00 Uhr - Blaulicht-Update

Good News: Der Abend verläuft auch aus der Sicht der Blaulichtorganisationen sehr ruhig. So sagt eine Sanitäterin auf Anfrage vor Ort, dass es nur zu vereinzelten Bagatelleinsätzen gekommen sei. Sie empfiehlt den Besuchern der nächsten Tage, genügend Sonnenschutz einzupacken, viel Wasser zu trinken und sich im Schatten aufzuhalten. Für morgen Freitag und Samstag sind Temperaturen von bis zu 30 Grad vorausgesagt.

Die Polizei bestätigt zudem, dass sie heute Abend hier keinen einzigen Einsatz gehabt hätten. Das sei erfreulich, heisst es bei der Einsatzzentrale vor Ort.

22:45 Uhr - Littering ist nicht cool

Ob Golden Circle oder Holzklasse: Das mit der Entsorgung des Abfalls scheint noch nicht so gut zu klappen. Liebe Festivalgänger und -gängerinnen: Plastik gehört in die Tonne. Deckel auf, Becher rein. So einfach ist das.

22:30 Uhr - Die Nacht bricht an

Kaum hat Airbourne fertig gespielt, leert sich das Gelände – die ersten Besucherinnen und Besucher machen sich auf den Nachhauseweg. Es sind wohl nur die Hartgesonnten, die bis zum Schluss bleiben.

22:15 Uhr - Rave the Ring als Geschäftsidee

Eine Frage, die Talina schon den ganzen Abend beschäftigt: Warum gibt es nicht das Rave the Ring? Techno-Liebhaberin Talina ist sicher, elektronische Musik würde auf dem Betzholzkreisel ebenso gut ankommen!

21:30 Uhr - Airbourne übernimmt

Langsam kommt doch wieder etwas mehr Stimmung auf. Die Bühnenlichter wirken, die Abendsonne verschwindet langsam hinter dem Horizont. Let's rock! Airbourne, der zweitletzte Act des Abends, heizt den Gästen ordentlich ein.

 

21:15 Uhr - Zwischenbilanz Besucherzahl

Feierabend um 21:00 Uhr? Es sind auffällig wenig Gäste hier – einige Essensstände haben bereits geschlossen, im Publikum bilden sich teils grosse Lücken. Woran könnte das wohl liegen? 

20:15 Uhr - Hitze ist nicht zu unterschätzen

Trinken hilft, nur sollte das Getränk Wasser und nicht unbedingt Alkohol sein – bei diesen Temperaturen. Die haben inzwischen ihren ersten Tribut gefordert. Soeben mussten wir leider mit ansehen, wie direkt vor unserem Mediencorner die Sanität einen dehydrierten Gast mit der Liege abtransportieren musste. Wir wünschen an dieser Stelle gute Besserung.

20:00 Uhr - So geht Burger braten bei 30 Grad

Es ist heiss am Rock the Ring. Sehr heiss.

Noch heisser ist es nur bei Susi: Sie steht am Grill des Essensstandes «Rockfood» und bereitet Burger um Burger zu.

Wie es ihr geht, bei der Hitze? «Perfekt», sagt sie und wischt sich lachend den Schweiss aus dem Gesicht. Seit 17 Jahren kommt sie mit ihrer Firma ans Rock the Ring. Die Zwangspause aufgrund des Coronavirus habe es ihr nicht ganz einfach gemacht, den Einstieg wieder zu finden.

«Während drei Jahren hatte ich viel mehr Zeit als sonst, plötzlich muss ich wieder arbeiten  daran muss ich mich erst gewöhnen.» Auch bei der Kundschaft habe die festivalfreie Zeit Spuren hinterlassen: «Die Gäste sind ruhiger, gelassener und weniger gestresst, zum Beispiel beim Anstehen.»

Auf die Frage, wie sie sich abkühlt, lacht Susi. «Gar nicht», sagt sie und hält ihr Tuch hoch, mit dem sie sich gerade eben das Gesicht abgewischt hat. Es wird sie wohl durch den Abend bringen.

19:45 Uhr - Steel Panther und die Frauen

Steel Panther stiehlt dem Oberland die Frauen: Die Mädels scheinen ihren Spass zu haben. Ist wohl cool heutzutage, mit berühmten Opas zu rocken. Hoffentlich machen deren Herzen das mit...

Die Künstler kommen den Frauen dabei körperlich schon sehr nahe – ob das noch okay ist, fragt sich Talina.

>> Hier findest du den Kommentar zum Thema von Talina

Lea aus Österreich war eine der Frauen auf der Bühne – im Video erzählt sie Erik, wie das Erlebnis für sie war.

 

 

Die Show der Band im Generellen lässt sich sehen:

19:30 Uhr - Unter der Gürtellinie, aber (noch) lustig

«Heavy metal, looking much younger than we are, f*** your girlfriend after the gig»: Das kann Steel Panther gemäss eigener Aussage am besten. Das ist mal eine Ansage – da weiss man wenigstens, woran man ist.

Eigentlich ist das Motto ja «Sex, Drugs and Rock n' Roll». Steel Panther hat das wohl angepasst in «Sex, Sex and Sex». 

(Hihi Sex). 

Ob das das Geheimnis des Rocks ist? Fragen über Fragen, die sich Redaktorin Talina während des Konzertes stellt.

19:15 Uhr - Steel Panther erobert Oberländer Herzen

Adi, Gaetano, Heulito und Pascal sind aus zwei Gründen hier: «Steel Panther und Bier saufen!»

Die vier Freunde kommen jedes Jahr ans Rock the Ring – gemäss eigener Aussage auch dann, wann gar keines stattfindet. «Wir waren die letzten zwei Jahre hier, sassen in der Kurve und haben gewartet!» sagt Gaetano. Ob dem so ist, bleibt wohl ungeklärt.

Für die Zürcher Oberländer haben die vier Freunde nicht nur positive Worte übrig: «Aus denen kann man schon noch was machen, sie sind einfach ein wenig prüde.» Und wo sind ihre Freundinnen? «Die finden wir noch», sind sich die vier Kanarienvögel einig.

19:00 Uhr - Rätselspass für zwischendurch

Woran erkennt man, das wir am Rock the Ring sind und nicht an einer Dorfchilbi?

A) Altersdurchschnitt der Gäste
B) Der Boxkasten ist unbenutzt
C) Keine Blasmusikanten

18:45 Uhr - Gute Nacht?

Zwei Festivalbesucher.

Dröhnende Bässe scheinen diesen beiden Gästen beim Einschlafen zu helfen. Ob sie in Gedanken wohl gerade an einem karibischen Strand liegen? Die Hitze stimmt schon mal. Fehlt nur noch die Meeresbrise.

18:30 Uhr - Der Start ist gemacht

Erik: Hier sind wir also. Während auf der Bühne die Bässe zur Hard-Rock-Band Thunder donnern, einem 1989 gegründeten Urgestein der Szene, füllt sich so langsam das Gelände am Betzholzkreisel. Wobei wir noch weit davon entfernt sind, aus allen Nähten zu platzen – aber was nicht ist, kann ja noch werden, oder? Allerdings gibt es für Bands auch dankbarere Aufgaben, als an einem Festival den Auftakt zu machen und die wenig Anwesenden zu animieren – auch wenn der 62-jährige, rüstige Danny Bowes, Frontmann der Band, sein Bestes gibt.

Zumindest vorhin am Eingang war das «Gedränge» überschaubar. Aber vielleicht braucht das vorwiegend ältere Publikum auch einfach ein bisschen länger, um den Weg nach Mordor – Verzeihung – den vor Hitze glühenden Platz vor der Hauptbühne zu erreichen. Wir haben leider unser Thermometer in der Redaktion vergessen, aber das Quecksilber ist bestimmt schon über 30 Grad gestiegen. Mindestens – oder halt Mordor-Temperaturen.

So sind denn auch die wenigen Schattenplätze unter dem Riesenrad oder hinter Containern beliebt. Und nicht wenigen steht der Schweiss ins Gesicht geschrieben. Oder der Brust. Wobei, trotz Hitze sich die Anzahl entblösster Oberkörper in Grenzen hält. Immerhin ist für Abkühlung gesorgt – dank der überdimensionalen Dusche eines Detailhändlers am Eingang, die wir natürlich schon getestet haben.

Doch wo ist eigentlich der heisseste Arbeitsplatz? Talina findet es für euch raus. 

18:00 Uhr - Thunder auf der Bühne

Laut, lauter, Thunder – dass das Rock the Ring gestartet hat, ist nicht zu überhören. Selbst in den hintersten Reihen auf dem Gelände kann man sich kaum mehr unterhalten.

Der Frontsänger in seiner weisser Jacke beeindruck das Publikum – von wem der eingekleidet wurde, will Redaktorin Talina wissen! Und ob er nicht etwas zu heiss hat..?

17:30 Uhr - Züriost-Crew ist eingerichtet

Erik und Talina.

Besser spät als nie: Die Züriost-Crew hat sich im Medienbereich des Festivals eingerichtet. Talina und Erik ziehen jetzt los und berichten live vom Gelände. Ab etwa 17:30 Uhr bis nach Mitternacht werden nun Rockstars der Superlative die Bühne auf dem Hinwiler Betzholzkreisel einnehmen. Die Band Thunder ist der erste Act des grössten Festivals im Oberland. Wir halten euch auf dem Laufenden.

17:00 Uhr - Die Ruhe vor dem Sturm

Ab 17 Uhr geht es los. Die Vorfreude steigt. Das Rock the Ring öffnet seine Pforten. Hier die ersten Impressionen vom Festgelände:

Noch herrscht gähnende Leere. Ab 17 Uhr dürfen die ersten Besucher aufs Festgelände.  
Vor dem Eingang warten die ersten Menschen und es wird voller und voller. 

Die Menschen strömen langsam aufs Festival Gelände.

 

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