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Velofreundliche Stadt

Uster schafft es beim Prix Velo auf den zweiten Platz

Der Verein «Pro Velo» vergibt zum fünften Mal den «Prix Velo Städte». Uster darf sich über den zweiten Platz in der Kategorie der mittelgrossen Städte freuen.

Redaktion
Züriost
Montag, 09. Mai 2022, 12:20 Uhr Velofreundliche Stadt
Nur Köniz hat unter den mittelgrossen Städten bessere Bedingungen als Uster.
Freude herrst: Uster hat unter den mittelgrossen Städten den zweiten Platz beim Prix Velo erreicht.
Archivfoto: Anne-Sophie Skarabis

Pro Velo hat im Herbst 2021 die Velofahrenden in der Schweiz dazu aufgerufen, die Velotauglichkeit ihrer Gemeinde zu beurteilen. In der Kategorie der mittelgrossen Städte (30 000 – 99 999 Einwohner) hat Uster mit einer Note von 4,0 den zweiten Platz erreicht. Der erste Platz ging an die Berner Vorstadtgemeinde Köniz.

Zur Einordnung: die Nummer 1 aller Kategorien, Burgdorf im Emmental, erhielt eine Gesamtwertung von 4,7.

An der Online-Befragung haben rund 16 500 Velofahrende teilgenommen, in Uster haben sich 226 Personen beteiligt. 46 Städte haben die gemessen an ihrer Einwohnerzahl benötigte Mindestanzahl Umfrage-Teilnahmen erreicht und es so in die Rangliste geschafft.

Politik sieht sich auf dem richtigen Weg

Gemäss Stadtrat Stefan Feldmann, Vorsteher der Abteilung Bau, freue man sich zwar über den zweiten Platz. Man sehe die erreichten Noten aber auch als Ansporn für weitere Verbesserungen bei der Veloinfrastruktur. «Das Resultat zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, gerade auch im Vergleich zu anderen Städten.»

Mit der Note «genügend» dürfe man sich aber nicht zufriedengeben. Mit der Annahme des Rahmenkredits zur Veloinitiative durch die Ustermer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger im Februar 2020 habe die Stadt Uster einen klaren Auftrag zum Ausbau von sicheren und attraktiven Velorouten bekommen: «Es bleibt noch viel zu tun, und es sind viele spannende Veloprojekte in Planung.» (zo)

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