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Für Mehrkosten in der Pandemie

Frauenhaus Zürcher Oberland erhält mehr Geld

Die Mehrkosten wegen der Coronapandemie waren erheblich. Deshalb erhalten die drei Frauenhäuser im Kanton Zürich zusätzlich mehrere hunderttausend Franken.

Agentur
sda
Freitag, 14. Januar 2022, 15:08 Uhr Für Mehrkosten in der Pandemie
Eine im Gegenlicht nicht genauer zu erkennende Frau sitzt auf einem Bett.
Die Frauenhäuser im Kanton Zürich erhalten zusätzliche Mittel für Mehraufwendungen wegen der Coronapandemie. (Symbolbild)
Foto: Keystone

In der Coronapandemie haben die Frauenhäuser eine wichtige Rolle übernommen, wie die kantonale Sicherheitsdirektion mitteilte. Gleichzeitig stellt die Pandemie eine besondere Herausforderung dar.

Um die Auswirkungen auf die Klientinnen möglichst gering zu halten, sind den Frauenhäusern Sonderaufwendungen entstanden – unter anderem durch zusätzliche coronabedingte Schutzmassnahmen.

Zentrale Rolle in der Pandemie

Das Kantonale Sozialamt der Sicherheitsdirektion gewährt den drei Frauenhäusern im Kanton daher einen Ausgleich für die 2021 entstandenen Mehrkosten in der Höhe von insgesamt 300'000 Franken. Davon profitiert auch das Frauenhaus Zürcher Oberland mit Sitz in Uster. 

«Die Frauenhäuser haben gerade in der Pandemie eine zentrale Rolle eingenommen», hält Regierungsrat und Sicherheitsdirektor Mario Fehr (parteilos) in der Mitteilung der Sicherheitsdirektion fest. «Wir danken ihnen für ihr langjähriges Engagement, um Frauen in einer Notlage optimal zu schützen und zu unterstützen.»

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